RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC Herbst Rallye Dobersberg – Endbericht
Harald Illmer

Wie in der guten, alten Zeit

Es ist ein mehr als versöhnlicher Abschluss einer schwierigen ARC Saison, die nach wie vor von restriktiven Anti-Corona-Maßnahmen der Coronapandemie begleitet wurde. Umso erfreulicher, dass es rund um Dobersberg zu einem Rallyefest fast wie in alten Zeiten kam.

Einziges, echtes "Opfer" der erst unlängst noch einmal verschärften Maßnahmen durch die Bundesregierung blieb somit das Rahmenprogramm. Der "Rest" - also die Rallye selbst - bot aber Unterhaltung, Spannung und Action vom Feinsten. Der Dank dafür gilt freilich vor allem dem unermüdlichen Einsatz eines jeden einzelnen Helfers, den rund 2.000 begeisterten Rallyefans vor Ort und natürlich auch dem üppigen (Rekord-)Starterfeld, das auch durch die zusätzliche Austragung der historischen Rallyestaatsmeisterschaft und des historischen Rallye Cups sowie des Alpe Adria Rallye Cups und der Alpe Adria Rallye Trophy entstanden ist.

Sportlich entbrannte ein Sekundenkampf ab dem ersten Sonderprüfungsmeter. Sowohl um den Gesamtsieg, aber auch in den einzelnen Wertungsklassen und Championaten. Zu Mittag waren Gerald Rigler und Peter Eibisberger nur durch wenige Sekunden voneinander getrennt. Philipp Kreissl im strombetriebenen Skoda büßte durch einen Ausritt 30 Sekunden ein, blieb ansonsten aber immer in Schlagdistanz zu den beiden Führenden.

In der ARC Wertung fuhr Peter Klamminger mit seinem VW Golf IV Kit Car eine fehlerlose Rallye und somit zum Sieg in der Wertung ARC bei dieser Rallye. Auf Platz Zwei landete mit Raphael Silberbauer ein im RM Racing Team Austria beheimateter ehemaliger Ford Racing Rookie, der in seiner Karriereplanung absolut auf dem richtigen Weg zu sein scheint. Immerhin sicherte er sich mit dieser Leistung den Gesamtsieg in der ARC.

Die Juniorenmeisterschaft der ARC gewann in Dobersberg Christoph Zellhofer wiederum vor Raphael Silberbauer und Sebastian Fraissl.
In der historischen Wertung der ARC siegte Andreas Hullak im Ford Escort MK II vor Martin Gattringer und Lukas Schindelegger.
In der Austrian Rallye Trophy siegte Philipp Kreissel mit dem Skoda Kreissel RE-X1.
Der ebenfalls im Rahmen der Herbst Rallye ausgetragene Alpe Adira Rallye Cup wurde von Sohn und Vater Schindelegger gewonnen.
Den Alpe Adria Rallye Cup gewann der Gesamtsieger der Rallye Gerald Rigler mit seinem Ford Fiesta WRC vor dem Italiener Alessandro Prosdocimo im Skoda Fabia und Markus Steinbock.
Bester 2wd Pilot der Rallye wurde der Tscheche Petr Nesetril im Porsche 997GT3.
Bestes österreichisches 2wd-Team wurde Daniel Mayer mit Katja Totschnigg im Peugeot 208 R2.
Mit dem Siegerpodium der Rallye Gerald Rigler vor Peter Eibisberger und Phillip Kreisel verabschiedet sich die Herbst Rallye Dobersberg bis ins Jahr 2022 und bedankt sich bei allen Teilnehmern, Helfern und Fans nochmals ausdrücklich.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Gesundheits-Update

Marcel Neulinger ist stabil

Wie Copilot Jürgen Heigl gegenüber motorline.cc erklärte, ist Marcel Neulinger nach dem schweren Highspeed-Crash in Polen nun stabil und ansprechbar.

WRC Estland: Bericht Keferböck

Wieder maximale Ausbeute im WRC Masters Cup

Auf den selektiven, zum Teil irrwitzigen Schotter-Prüfungen der Rally Estonia konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor ihren dritten Sieg im WRC Masters Cup einfahren und damit die Tabellenführung weiter ausbauen.

Als Reaktion auf die Kolumne von Peter Klein hat sich nun auch motorline.cc-Kolumnist und Ex-Staatsmeister Achim Mörtl zu Wort gemeldet: Über die sportliche Entwertung der Stoppuhr und die absurde Vermarktung im WRC Masters Cup

Bei der Rallye Weiz lieferten drei Teams der Austrian Rallye Challenge einen spannenden Kampf um den ARC-Sieg. Am Ende hatte Gerolf Schuller die Nase vorne - doch Hans Georg Lindner bleibt Tabellenleader.

Flörsch @ Saarland-Pfalz Rallye

Sophia Flörsch mit Nina Spitaler im GSE Cup

Sophia Flörsch wird Gaststarterin im ADAC Opel GSE Rally Cup bei der Saarland-Pfalz Rallye - als Copilotin fungiert Nina Spitaler. Training fand bei Stohl Racing in Pachfurth statt.