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Blaufränkischland-Rallye: Nachbericht Hermann Neubauer
Daniel Fessl - rallyepics.at

Sieg beim Rallye-Comeback in Österreich

Der erste Österreich-Start seit langer Zeit endet mit einem souveränen Sieg von Neubauer und Co Berni Ettel. Ihr erster Antritt auf Asphalt mit dem Ford Fiesta Rally2 ist somit sofort erfolgsgekrönt und die Freude über das heimische „Rallye-Comeback“ und die tolle Veranstaltung besonders groß.

Die Jännerrallye 2020, vor ziemlich genau einem Jahr und drei Monaten, war die letzte Rallye-Veranstaltung Österreichs, die Hermann Neubauer absolviert hatte, bevor der Sport in die „Pandemie-Pause“ gezwungen wurde. Dank den Organisatoren der „Blaufränkischland Rallye“ rund um Georg Gschwandner wurde dieser Bann nun endlich gebrochen, wenngleich man auf Fans an der Strecke leider (noch) verzichten musste. Für Hermann Neubauer endete die „Blaufränkischland“ indes wie die Jännerrallye 2020: Nämlich höchst erfolgreich mit dem Sieg!

Dabei war es das erste Antreten des Salzburgers mit dem neuen Ford Fiesta Rally2 bei einer reinen Asphalt Rallye, schließlich waren die Asphalt-Sonderprüfungen bei der Rally Monte Carlo noch größtenteils von Schnee und Eis bedeckt. Dennoch lief es für Neubauer und Co Bernhard Ettel von Beginn an hervorragend, das Duo lieferte sich einen spannenden Schlagabtausch mit Niki Mayr-Melnhof, der dank einigen EM-Läufen im Vorjahr gut in Schuss und dementsprechend schnell war. Der Sekundenkampf schien dann aber bereits am Vormittag entschieden, als Hermann Neubauer bei einem Highspeed-Dreher über 15 Sekunden verlor. Doch als sich Mayr-Melnhof wenig später einen Schaden an der Radaufhängung einhandelte, wandte sich das Blatt – und der Sieg für Neubauer/Ettel war fixiert. Nach acht Sonderprüfungen und 92,52 SP-Kilometern lag man 1:05,1 Minuten vor Philip Kreisel/Daniel Foissner und 1:39,4 Minuten vor Gerhard Rigler/Christian Tinschert.

„Zu aller erst müssen wir uns bei Georg Gschwandner und seinem Team bedanken, die es trotz aller Schwierigkeiten möglich gemacht haben, dass wir unseren Sport wieder einmal ausüben dürfen“, freute sich Hermann Neubauer nach dem Zieleinlauf: „Dann muss ich dem Niki ein Kompliment machen, er hat gezeigt, wie schnell er ist, das hätte ich nach meinem Fehler am Vormittag nur mehr schwer gewinnen können. So war dann aber das Glück auf meiner Seite, tut mir leid für Niki. Und last but not least muss ich sagen, dass wir mit unserer Performance – vom Dreher abgesehen – sehr zufrieden sein können. Das erste Mal mit diesem Auto auf Asphalt hat super funktioniert. Das war im Hinblick auf mein weiteres Programm eine tolle Vorbereitung, unser nächstes Ziel ist nämlich der WM-Lauf in Kroatien im April, da freuen wir uns jetzt schon sehr drauf!“

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