RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye W4: Bericht Zellhofer
Daniel Fessl

Die Erwartungen wurden im Waldviertel voll erfüllt

Das Duo Christoph Zellhofer/Alessandra Baumann werden bei W4 Rallye Gesamt-Achte. Der SUZUKI Swift ZMX Proto erweist sich neuerlich als verlässlicher Rallyebolide ...

Am Wochenende fand im Raum Horn mit der Rallye W4, der Saisonabschluss in der heimischen Rallyemeisterschaft statt. Die Besetzung der Rallye war von der Qualität her hochrangig, nicht weniger als dreizehn stärkere Fahrzeuge fuhren in der höchsten Klasse, um österreichische Meisterschaftspunkte.

Mit dabei war auch wieder Christoph Zellhofer, der erstmals bei einem heimischen Staatsmeisterschaftslauf mit der Deutschen Alessandra Baumann als Beifahrerin an den Start ging. Als fahrbarer Untersatz kam wieder der von ZM- Racing betreute SUZUKI SWIFT ZMX zum Einsatz.

Vor der Rallye hatte sich Christoph Zellhofer zum Ziel gesetzt, in diesem Klassefeld in der Gesamtwertung einen Top-15 Platz zu erreichen und seinen siebenten Platz in der Jahreswertung zu halten bzw. auch möglicherweise zu verbessern. Nun beide dieser Vorgaben wurden mehr als erfüllt. Das Duo holte sich mit dem achten Rang ein Top-Ten Ergebnis und verbesserte sich auch in der Endabrechnung der heimischen Rallyemeisterschaft auf den sechsten Gesamtrang.

Dementsprechend positiv war auch die Bilanz von Christoph Zellhofer hinsichtlich der Rallye W4, bzw. von der gesamten Rallye-Saison 2021:“ Wie ich das Nennergebnis für das Waldviertel gesehen habe, stufte ich mich realistisch ein, einen Platz unter den besten 15 herauszufahren. Am Beginn der Rallye hatte ich jedoch so viel Spaß und Freude am Fahren, dass ich mit voller Attacke schon in die ersten vier Prüfungen hinein gestartet bin. In der Folge lief es dann weiter sehr gut, so dass meine Ergebnisse einen Platz unter den ersten acht Fahrern möglich machten. Es hätte beinahe noch zum siebenten Platz gereicht, den ich aber um o,9 Sekunden Rückstand auf einen Mitbewerber aus Deutschland knappest verpasst habe. Das war aber schon der einzige Schönheitsfehler an diesem Wochenende. Erwähnen möchte ich auch, dass die Zusammenarbeit mit meiner Co-Pilotin Alessandra Baumann bestens geklappt und die Deutsche auch sehr wesentlich zum guten Abschneiden beigetragen hat. Viel Lob und Dank geht auch an unsere Betreuungscrew von ZM-Racing, die uns die ganze Saison über immer ein bestens vorbereitetes Auto zur Verfügung gestellt hat.“

Der nächste Einsatz von Christoph Zellhofer wird möglicherweise die Jännerrallye in Oberösterreich sein. Diesmal wird man dort von 6. bis 8. Jänner wieder im Raum Freistadt unterwegs sein.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

EHRC Gravel, Brunello: Vorschau Schindelegger

Eine große Karriere endet bald

52 Jahre! Seit Helmut Schindelegger den Führerschein besaß, war er auch Teil der österreichischen Rallyeszene. Und nun, nach 52 Jahren, erklärt er seinen Rücktritt vom aktiven Motorsport und fährt damit auch die letzte Rallye in Österreich.

Peter Klein Kolumne

Je größer die Schwierigkeit…

...die man überwindet, desto größer ist der Sieg! - motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erzählt von seinem neuerlichen Besuch bei Marcel Neulinger - sein Bericht klingt zuversichtlich...

ARC, Herbstrallye: Bericht

Die Herbstrallye 2026 schreibt Geschichte!

Mit dem spannenden Showdown auf der letzten Prüfung, dem ersten Sieg von Raimund Baumschlager seit 2017 schreibt die Herbstrallye 2026 Geschichte. Doch auch der zunächst verloren scheinende ARC-Sieg von Rene Kiehtreiber, seine Aufholjagd boten Rallyesport vom Feinsten. Und: Gerolf Schuller jubelt als neuer ARC-Clubmeister.

ARC, Herbstrallye: Bericht Kiehtreiber

Nothing’s gonna stop us

Die Saison 2026 verlief für René Kiehtreiber mit zwei Ausfällen und vier erfolgreich beendeten Rallyes sehr wechselhaft, zum Abschluß wollten er und sein Stamm-Copilot es noch einmal genau wissen.

MRC, Rallye du Valais: Bericht

Starker Sieg von Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen bei der Rallye Internationale du Valais das Saisonfinale des Mitropa Rally Cup. Manuel Kößler verteidigt mit Copilot Benedikt Hofmann seine Meisterschaftsführung und gewinnt den Mitropa Rally Cup in seiner 61. Saison.