RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Red Stag: 25 Punkte für beide? Doch kein Wagner-Protest!

Saisonauftakt mit weiteren Fragezeichen

Die Posse rund um die Red Stag Rallye Extreme geht weiter: Was bei der letzten SP wirklich passiert ist, warum es nun zumindest inoffiziell zwei Sieger gibt und weshalb diese Lösung fragwürdig escheint ...

Stefan Schmudermaier, Noir Trawniczek

Weiter Tohuwabohu rund um die Red Stag Rallye Extreme. Was war passiert: Auf SP 7 sind Neubauer und Wagner bereits in den Rundkurs gestartet als die Organisationsleitung beschloss, SP7 zu canceln und die als identische Prüfung geplante SP 8 vorzuziehen. Das heißt, Neubauer und Wagner wussten nicht, dass Sie eigentlich bereits in die finale SP8 gestartet sind.

Diese kurzfristige Änderung während der laufenden SP könnte wohl auch die Erklärung dafür sein, dass Gerald Riegler sechs Minuten warten musste, ehe der Start freigegeben wurde. Nach Riegler wurden zwei weitere Piloten auf die Prüfung geschickt, ehe diese abgebrochen wurde. Übermittelter Grund war die aufgrund starker Staubentwicklung massiv eingeschränkte Sicht.

Simon Wagner beendete die Prüfung um über 20 Sekunden schneller als Neubauer und hätte die Rallye damit gewonnen. Die Sportkommissäre versuchten unserer Information nach den entstandenen Streit zu schlichten – ein Protest seitens Simon Wagner war angedacht, wurde dann aber nicht eingebracht – und entschlossen sich nach Rücksprache mit den beiden Piloten, den Sieg zu teilen und beiden 25 Punkte zu geben. Es darf aber bezweifelt werden, ob diese Lösung bestand haben wird.

Warum die letzte SP nicht einfach gestrichen wurde ist auch schnell erklärt, da bereits SP 1 gecancelt werden musste – es war keine Feuerwehr am Start – hätte man es nicht auf die für einen ÖM-Lauf erforderlichen SP-Kilometer gebracht und es hätte überhaupt keine Punkte gegeben.

Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden, wie es in dieser Causa weitergeht!

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Red Stag: 25 Punkte für beide? Doch kein Wagner-Protest!

Weitere Artikel:

Rallye Weiz: Bericht TEC7 ORM3

Neulinger verteidigt souverän Titel!

Nach der Rallye Weiz heißt der alte und neue Staatsmeister der TEC7 ORM3 und RP-TOOLS Junioren-ÖM Marcel Neulinger – der erstmals für Lancia den Titel holt. Für Familie Neulinger gab es mit Rang zwei für Bruder Nico auch erstmals einen Doppelsieg zu feiern.

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

Austrian Rallye Legends 2026

Schon jetzt Zusagen aus neun Nationen!

Es sind noch sieben Wochen bis zum offiziellen Nennschluss der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ (24. bis 26. September) - schon jetzt gibt es Zusagen von Teams aus neun Nationen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren...

Peter Klein Kolumne

Erfolg ist nicht endgültig

In seinem jüngsten Kommentar zeigt sich ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein verärgert über die Darbietung von Johannes Keferböck und Ilka Minor bei der Rallye Finnland…

WRC, Finnland: Vorschau K4

Grüne Energie geht an den Start

Ein Spezialist für nachhaltige Energielösungen begleitet bei der Finnland Rallye das österreichische K4 Rally Team rund um Johannes Keferböck und Ilka Minor, das den WRC Masters Cup der Rallye-Weltmeisterschaft anführt.

ERC, Polen: Bericht Opel Junior Team

Zweiter Saisonsieg für das Opel Junior Team

Das von Stohl Racing und Waldherr Motor Sport betreute ADAC Opel Rally Junior Team konnte mit Tom Heindrichs den dritten lauf zur JERC gewinnen.