RALLYE

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Zellhofer beim Mitropacup-Auftakt in Slowenien
Daniel Fessl

Slowenien war keine Reise wert

Christoph Zellhofer musste den SUZUKI Swift ZMX vorzeitig abstellen. Man kämpfte ab dem Beginn der Rallye mit gröberen Problemen am Turbolader.

Eigentlich wollte man bei dieser zum Mitropacup zählenden Rallye Velenje in Slowenien als Vorbereitung für die kommenden Aufgaben in der heimischen Meisterschaft sehr viel testen und vor allem Fahrwerkeinstellungen ausprobieren. Christoph Zellhofer und Co-Pilotin Christina Ettel waren gut vorbereitet, außerdem war die Rallye mit zwei Sonderprüfungen, die je dreimal zu befahren waren, gerade richtig, um nach jeder zweiten Prüfung in der Servicezone Vergleichsmöglichkeiten über die gefahrenen Zeiten zu haben und damit mögliche Veränderung in der Einstellung vorzunehmen.

Aber so weit kam es gar nicht. Bereits ab der Sonderprüfung 1 musste man einen größeren Leistungsverlust feststellen, ab der zweiten Prüfung kamen laute Geräusche ausgehend vom Turbolader, dazu. Die Mannschaft von ZM-Racing versuchte noch eine Verbesserung der Situation herbeizuführen, dies gelang noch halbwegs auf der SP 3, eine Prüfung später war der Schaden am Turbolader dermaßen heftig, sodass sich Christoph Zellhofer und sein Team Chef von ZM-Racing, Max Zellhofer entschlossen haben, den Wagen vorzeitig abzustellen, dies, um weitere mögliche Folgeschäden zu verhindern.

Dementsprechend enttäuscht war auch Christoph Zellhofer: "Ja leider, wir sind nicht richtig ins Fahren gekommen. Einerseits durch den hörbaren Schaden, andererseits haben wir durch die rutschigen Bedingungen, es regnete beim zweiten Ringerl, absolut kein vernünftiges Set Up gefunden und dadurch viel Zeit verloren. Das einzig Positive daran ist es, dass wir hier in Slowenien dieses Problem hatten und daher bei der kommenden Red Stag Extreme Rallye vormals Schneebergland Rallye wieder mit viel Hoffnung auf ein gutes Resultat an den Start gehen können."

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