RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Zellhofer beim Mitropacup-Auftakt in Slowenien
Daniel Fessl

Slowenien war keine Reise wert

Christoph Zellhofer musste den SUZUKI Swift ZMX vorzeitig abstellen. Man kämpfte ab dem Beginn der Rallye mit gröberen Problemen am Turbolader.

Eigentlich wollte man bei dieser zum Mitropacup zählenden Rallye Velenje in Slowenien als Vorbereitung für die kommenden Aufgaben in der heimischen Meisterschaft sehr viel testen und vor allem Fahrwerkeinstellungen ausprobieren. Christoph Zellhofer und Co-Pilotin Christina Ettel waren gut vorbereitet, außerdem war die Rallye mit zwei Sonderprüfungen, die je dreimal zu befahren waren, gerade richtig, um nach jeder zweiten Prüfung in der Servicezone Vergleichsmöglichkeiten über die gefahrenen Zeiten zu haben und damit mögliche Veränderung in der Einstellung vorzunehmen.

Aber so weit kam es gar nicht. Bereits ab der Sonderprüfung 1 musste man einen größeren Leistungsverlust feststellen, ab der zweiten Prüfung kamen laute Geräusche ausgehend vom Turbolader, dazu. Die Mannschaft von ZM-Racing versuchte noch eine Verbesserung der Situation herbeizuführen, dies gelang noch halbwegs auf der SP 3, eine Prüfung später war der Schaden am Turbolader dermaßen heftig, sodass sich Christoph Zellhofer und sein Team Chef von ZM-Racing, Max Zellhofer entschlossen haben, den Wagen vorzeitig abzustellen, dies, um weitere mögliche Folgeschäden zu verhindern.

Dementsprechend enttäuscht war auch Christoph Zellhofer: "Ja leider, wir sind nicht richtig ins Fahren gekommen. Einerseits durch den hörbaren Schaden, andererseits haben wir durch die rutschigen Bedingungen, es regnete beim zweiten Ringerl, absolut kein vernünftiges Set Up gefunden und dadurch viel Zeit verloren. Das einzig Positive daran ist es, dass wir hier in Slowenien dieses Problem hatten und daher bei der kommenden Red Stag Extreme Rallye vormals Schneebergland Rallye wieder mit viel Hoffnung auf ein gutes Resultat an den Start gehen können."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Zeremonienstart

Heute Abend geht es in Judenburg los!

Mit dem Zeremonienstart wird die ET König Rallye powered by Peter Hopf Erdbau offiziell eröffnet / Morgen und am Samstag regieren die Gasfüße / Das Wetter wird besser und wärmer, aber noch nicht ganz stabil

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.