RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
M-Sport mit weniger Personal vor Ort: Safari-Beispiel könnte Schule machen Die Safari-Rallye verlief trotz weniger Personal vor Ort reibungslos
M-Sport WRC Team

M-Sport mit weniger Personal vor Ort: Safari-Beispiel könnte Schule machen

Auch in Zukunft könnte M-Sport mit weniger Personal zu den Rallyes reisen - Die Safari Rallye hat gezeigt, dass das funktioniert - Man spart einige Kosten ein

M-Sport hatte nur ein Rumpfteam zur Safari Rallye nach Kenia geschickt. Der Grund dafür waren strenge Beschränkungen für Reisen aus Großbritannien. Der Rallye-Einsatz wurde dadurch aber nicht eingeschränkt. Gus Greensmith wurde Vierter und Adrien Fourmaux Fünfter. Das war das beste M-Sport-Ergebnis in der Saison 2021.

Auch Teamchef Richard Millener hatte auf die Reise nach Afrika verzichtet. Auch er verfolgte die Rallye von der Dovenby Hall im Nordwesten Englands. Millener glaubt, dass man die Abläufe der Safari-Rallye im nächsten Jahr auch bei anderen Events umsetzen könnte.

Es könnte nur noch das absolut notwendige Personal zu den Rallyes reisen. Der Rest arbeitet von der Teambasis aus. Um alle Corona-Auflagen zu erfüllen, muss das Team derzeit für eine Person für eine Reise vor Ort rund 15.000 Euro ausgeben.

"Wir haben darüber gesprochen, ob wir einige Arbeit aus der Ferne machen könnten. Das betrifft nicht unbedingt meine Rolle oder andere Personen mit direkten Aufgaben, aber zum Beispiel Ingenieure und Datenanalysten", meint Millener gegenüber 'Autosport'.

"Selbst wenn man nur eine Person einspart, muss man die Kosten berücksichtigen, die für eine Woche aufkommen, und sie mit den Kosten vergleichen, wenn man von unserer Basis in Cumbria arbeitet und Daten studiert."

"Das wäre viel kostenintensiver und auch umweltfreundlicher. Das versuchen wir 2022 mit dem Hybridmotor und dem synthetischen Kraftstoff im Rallye-Auto umzusetzen", verweist Millener auf die neue Technologie.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Riverside, Joanneum & Triestingtal

Viel Rallye auf drei Bühnen

Binnen einer Woche kommen Rallyefans bei gleich drei Events auf ihre Rechnung: Motorsportshow Riverside, Rallye-Event in Graz und Podiumsdiskussion am Vorabend der ARC Rallye Triestingtal.

Das Österreich-Comeback von Manfred Stohl sorgte für die große Sensation. Doch auch sonst kann sich ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner über eine illustre, bunt gefächerte Nennliste freuen.

TEC7 ORM, Rebenland-Rallye: Vorschau

Oberösterreichische Siegesträume in der Südsteiermark

Nach dem Auftakt zur TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft im oberösterreichischen Mühlviertel stehen die besten Piloten des Landes im zweiten Teil wieder in Leutschach auf dem Prüfstand.

ARC Rallye Triestingtal: Bericht ARC

Traumhafter ARC-Auftakt bringt neue und prominente Sieger

Die Austrian Rallye Challenge feiert mit der neuen ARC Rallye Triestingtal einen großartigen Saisonauftakt. Der ARC-Sieg ergeht an Alexander Strobl und Cathy Schmidt. In den weiteren Tabellen ein Cocktail aus jung & alt, PS-stark & PS-schwach, teuer & günstig - ganz im Sinne der ARC-Erfinder…

Großartiges Comeback des Rallyesports im Triestingtal - zahlreiche Fans genossen bei Kaiserwetter die erste ARC Rallye Triestingtal. Manfred Stohl feiert sein Österreich-Comeback mit einem überlegenem Sieg vor Daniel Mayer und einem starken Max Zellhofer. Luca Pröglhöf gewinnt in der ART2 das Prestige-Duell gegen Marcel Neulinger.

Erstmals seit 2012 startet Manfred Stohl wieder bei einer heimischen Rallye - Noir Trawniczek blickt zurück auf seine erste Begegnung mit einem der großen Charakterköpfe dieses Sports.