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Rally Show Santa Domenica: Bericht
Foto: Wagner Motorsport/Uros Modlic

Wagner gewinnt Sekunden-Duell gegen Harrach

Ein spannendes Duell um den Sieg boten Staatsmeister Simon Wagner und Beppo Harrach bei der gut besetzten kroatischen Rally Show Santa Domenica...

Noir Trawniczek

Der neue Staatsmeister Simon Wagner und der bisherige Rekordsieger der Rally Show Santa Domenica, Beppo Harrach schenkten einander nichts! Nach zwei von vier Prüfungen lag Harrach 0,5 Sekunden vor dem Oberösterreicher - am Ende konnte sich aber Wagner durchsetzen und mit 3,9 Sekunden Vorsprung den Sieg feiern. Erstmals war er mit jenen Hoosier-Reifen unterwegs, die er in der abgelaufenden Saison als Testpilot auf einem rally4-Auto bei diversen Rallyes zum Einsatz brachte - das großartige Ende einer tollen Saison kommentierte Simon auf Facebook: „Auch auf dem Skoda Fabia rally2 evo und auf losem Untergrund machen die Reifen eine top Figur und Lust auf mehr. Vielen Dank auch an Co-Pilotin Pia Sumer für deinen tollen Job. First Rallye - First Win!“??

Dass Beppo Harrach im Ford Fiesta rally2 so gut mithalten konnte, war von vornherein nicht unbedingt sonnenklar: Denn Beppo saß heuer lediglich zweimal bei Tests in einem rally4. Der Staatsmeister des Jahres 2011 gratulierte Simon herzlich und meinte: „Es freut mich, dass ich mithalten konnte und es war geil, dass wir so einen knappen Fight hatten. Freilich wurmt es mich dennoch, dass ich auf SP3 etwas ‚geschlafen‘ habe. Aber es hat einfach irren Spaß gemacht!“ Nach so einer langen Pause mit Österreichs zurzeit bestem Piloten so gut mithalten zu können - kommen da nicht Comeback-Überlegungen zutage? Harrach lacht: „Natürlich juckt es! Wir haben viel Feedback bekommen und es freut mich, dass mein Copilot Dominik Jahn und ich noch so viele Emotionen wecken können.“ Der Betreiber des Drift Company Rallyeteams und der gleichnamigen Rallyeschule, zugleich Chef-Verwalter der familieneigenen Gründe rund um Bruck an der Leitha fügt hinzu: „Ich war 14 Jahre lang Rallyepilot und gehe am Montag wieder in die Pension zurück - wenn ich da ins Büro zurückkehre, sehe ich sofort, dass mir die Arbeit nicht davonläuft...“

Viel Spaß hatte sicher auch Gerald Rigler (Copilotin Claudia Maier/+57,7 Sekunden), der als Dritter den österreichischen Dreifacherfolg abrundete - starke Leistung auch vom jungen Lukas Dunner, der mit Ilka Minor auf dem „heißen Sitz“ Platz sechs belegen konnte.

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