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ORM, Rallye St. Veit: Vorschau
Foto: Rallye St. Veit

Quantensprung beim großen Rallye-Comeback rund um St. Veit

Endlich ist es wieder so weit. Nach zweijähriger pandemiebedingter Absenz macht der Rallyesport wieder Station im Raum St. Veit/Glan. War man in den Jahren zuvor im Rahmen der Austrian Rallye Challenge unterwegs, gelang dem Veranstalterteam vom Event & Rallye Club St. Veit noch ein Quantensprung nach oben.

Endlich ist es wieder so weit. Nach zweijähriger pandemiebedingter Absenz macht der Rallyesport wieder Station im Raum St. Veit/Glan. War man in den Jahren zuvor im Rahmen der Austrian Rallye Challenge unterwegs, gelang dem Veranstalterteam vom Event & Rallye Club St. Veit noch ein Quantensprung nach oben. Ab heuer wird die Hirter Rallye St. Veit als vierter Lauf zur österreichischen Rallyemeisterschaft zählen. Die Austrian Motorsport Federation (AMF) hat dazu in Verbindung mit dem Rallyekollegium ihre Zustimmung dafür gegeben. Natürlich zählt die Rallye auch weiter zur Austrian Rallye Challenge Damit wird die komplette heimische Spitzenklasse und auch einige Top-Fahrer aus benachbarten Ländern an diesem Event teilnehmen.

Natürlich bringt dieser Aufstieg in die heimische Rallye-Königsklasse auch einen Umstand mit sich, dass die Kosten für den Veranstalter ebenfalls gestiegen sind und man natürlich bemüht war, dementsprechende Sponsoren und Unterstützer für die Durchführung dieses Vorhabens zu suchen und dann auch als fixe Partner zu gewinnen.

Ein solcher Partner ist mit Hirter Bier auch im Namen der heurigen Rallye zu finden. Hirter Bier ist nicht nur im Bundesland Kärnten ein absoluter Qualitätsbegriff, sondern hat sich auch im gesamten Österreich einen blendenden Namen gemacht. Die Privatbrauerei Hirt ist eine der ältesten Brauereien Österreichs. Seit 750 Jahren wird in Hirt mit echter Leidenschaft gebraut. Dabei stand schon immer eines klar im Vordergrund: die Qualität der Biere.
Und diese erwähnte Qualität soll auch bei der Durchführung der Rallye für die Teams, die Aktiven und natürlich auch für die vielen Rallyefans, die nach Kärnten kommen, ersichtlich sein. Einer der Höhepunkte der Rallye wird die Rennbahn in St. Veit sein. Dort wo man in den siebziger und achtziger Jahren tolle Rallyecross Schlachten mit Franz Wurz, Herbert Grünsteidl, Andy Bentza u.v.a. miterlebt hat, finden am Freitag, 17. Juni 2022 am Abend und am Samstag 18. Juni ebenfalls am Abend zwei offizielle Sonderprüfungen der Hirter Rallye St. Veit statt.

Aber die Organisatoren haben sich bezüglich der Qualität noch etwas Besonderes einfallen lassen. So wird es auf der Rennbahn in St. Veit am Samstag, 18. Juni ab 11,00 Uhr Mitfahrgelegenheiten geben. Während die Rallye läuft, werden die beiden Rallye Ex-Staatsmeister Achim Mörtl und Raphael Sperrer, sowie Lokalmatador Alfred Kramer senior Proben ihres immer noch vorhandenen exzellenten Könnens geben. Die Nutznießer werden Fans sein, die auf dem Beifahrersitz Platz nehmen können. Dieses einmalige Fahrgefühl sollte man sich nicht entgehen lassen.

67 Teams aus 5 Nationen

Diese Traditionsrallye wird nach zweijähriger, corona bedingter Pause, heuer wieder durchgeführt. Die Rallye zählt zur heimischen Rallye-Staatsmeisterschaft und auch zur Austrian Rallye Challenge. Analysiert man heuer die Bundesländerbeteiligung, dann stellen die Niederösterreicher mit 14 Teilnehmern das größte Kontingent, dann folgen die Kärntner Hausherren mit 13 und die Oberösterreicher mit 12 Startern. Knapp dahinter sieht man die Steiermark mit neun Nennungen. Zwei Salzburger Teams und zwei aus Wien ergänzen die insgesamt 52 heimischen Starter.

In der internationalen Statistik ist Italien mit sieben Nennungen vertreten, dann kommen die Deutschen mit fünf, Kroatien mit zwei und Ungarn mit einer Nennung.

In der Topklasse RC2 findet man in der Nennliste 10 Teilnehmer, davon fünf Piloten mit dem Status eines nationalen Prioritätsfahrers.

Gut besetzt ist auch die Klasse 8, die als Open N (Prototypen) mit einem Wagenpass der Austrian Motorsport Federation (AMF) geführt wird, hier werden sechs Teams an den Start gehen.?

Bei den zweirad-angetriebenen Boliden der Klassen RC4 u. RC5 sowie 7.2 und 7.3 findet man insgesamt 30 Nennungen.

Erfreulich ist die Beteiligung, was den heimischen Nachwuchs betrifft. Für die Junioren-Staatsmeisterschaft haben 7 Piloten ihre Nennung abgegeben.

Bei der historischen Rallye-Staatsmeisterschaft (HRM) Klassen 6.1 bis 6.3 und für den historischen Rallye Cup (HRC) Klassen 6.4 bis 6.6, werden insgesamt 13 Piloten um Punkte kämpfen.

Der österreichische Rallye Cup der AMF, kurz ORC benannt, ist in die Klassen 7.1, 7.2 und 7.3 unterteilt. In der Klasse 7.1 sind 7 Fahrzeuge genannt und in 7.2 und 7.3 13 Autos, die um Punkte in der ORC 2000 fighten.

In der Markenstatistik der genannten Autos führt Ford mit 12 Teilnehmern, knapp vor Mitsubishi mit 11, Renault mit 8 sowie Opel und Peugeot mit je 7, Skoda mit 5 Fahrzeugen. Je zweimal findet man die Marken Suzuki, Porsche, Subaru, Citroen und BMW, während Audi, VW, Hyundai, Mazda, Honda und Fiat nur einmal vertreten sind.

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