RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Jännerrallye 2023 von 5. bis 7. Jänner fixiert
Benjamin Butschell

Showgruppe in Memoriam Christof Klausner mit an Bord

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Abwesenheit steigt der Rallye-Klassiker von 5. bis 7. Jänner 2023 endlich wieder in den Staatsmeisterschaftsbetrieb ein. Drei Tage soll es rund um Freistadt wieder Motorsport der Extraklasse geben ...

Im bekannt motorsportbegeisterten Mühlviertel rauchen bereits die kreativen Köpfe. Denn eines steht fest: Nachdem die Jännerrallye 2021 und 2022 dem Corona-Virus geopfert werden musste, soll der im österreichischen Meisterschaftskalender unverzichtbare Klassiker laut heutigem Stand nächstes Jahr wieder voll durchstarten.

Offizieller Name des Spektakels: LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by Wimberger. Das Durchführungsdatum wurde vom emsig an der Umsetzung arbeitenden Rallye Club Mühlviertel mit Donnerstag, 5., bis Samstag, den 7. Jänner, festgelegt, womit der zweite Renntag auf den Dreikönigs-, also einen Feiertag fällt.

Am Vormittag des Eröffnungstages der 36. Jännerrallye der Geschichte findet der schon gewohnte Shakedown in Oberrauchenödt statt, ehe am Nachmittag eine Sonderprüfung als offizielle Eröffnung und am Abend ab 19 Uhr die Fahrerpräsentation in der Freistädter Messehalle auf dem Programm stehen. In die insgesamt 17 Sonderprüfungen mit 170 Wertungskilometern werden 12 Gemeinden involviert sein. Die Siegerehrung ist dann schließlich für Samstag, den 7. Jänner 2022, ab 18 Uhr wieder in der Messehalle Freistadt geplant.

Beim RC Mühlviertel und der ganzen Region rund um Freistadt ist die Sehnsucht nach der Jännerrallye praktisch spürbar. Klubobmann Christian Birklbauer: „Wir sind bereits mit den zuständigen Behörden in Kontakt. Die Gespräche laufen sehr gut und wir freuen uns schon, dass es im kommenden Winter endlich wieder spitzenmäßigen Rallyesport bei uns zu sehen geben wird.“

Zünftige Drifts zu Ehren von Christof Klausner
Ein spezieller Teil der Jännerrallye soll und wird Christof Klausner gewidmet sein. Die Jännerrallye verdankte dem oberösterreichischen Audi-Quattro-Draufgänger, der am 22. August 2021 plötzlich aus dem Leben gerissen wurde, eine riesige Anhängerschaft, die dem Lokalmatador aus Rohr im Kremstal stets zujubelte. Georg Höfer vom RC Mühlviertel und gleichsam auch Geschäftsführer der Jännerrallye Freistadt GmbH erklärt: „Einige Audi-Fahrer haben bereits ihr Kommen angekündigt. Die Showgruppe ist aber offen für alle Rallyefahrzeuge, solange ihre Sicherheitseinrichtungen den Vorgaben entsprechen. Der Spaß am Rallyesport und die Show sollen dabei im Vordergrund stehen, genauso eben, wie Christof Klausner es gelebt und zelebriert hat. Deshalb gibt es für die „Christof Klausner Memorial“-Gruppe keine Zeitnahme. Und im Roadbook werden alle Action-Zonen extra gekennzeichnet, damit sich Fahrer und Beifahrer schon bei der Streckenbesichtigung jene Stellen genau ansehen können, wo dann an den Rallyetagen für die Zuschauer (und für „Chrisi“) zünftig gedriftet werden kann.“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Austrian Rallye Legends: Bericht

Herbstliches Kaiserwetter bei den ARL

Novum bei der zwölften Ausgabe der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ: Zum ersten Mal musste der Zeremonienstart unter schwerem Regen abgehalten werden - der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch.

ARC, Grasl Rallye Horn: Rallye Radio

Grasl Rallye Horn Radio - Einstiegszeiten

Auch bei der Toyota Keusch Grasl Rallye Horn powered by Sonax und Schremser ist das Rallye Radio vor Ort - alle Einstiegszeiten.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.

Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain beim 8. Lauf zum Mitropa Rally Cup 2026 mit Start-Ziel-Sieg in Slowenien. Rino Muradore/Cristina Delbello (ITA) siegen in der Wertung für historische Fahrzeuge.

WRC, Sardinien: Vorschau Raith

Ein Herzenswunsch wird Wirklichkeit

Der Steirer Kevin Raith steht am kommenden Wochenende in Sardinien zum zweiten Mal in seiner Karriere am Start einer WM-Rallye / Im Cockpit seines Ford Fiesta Rally2 sitzt Claudia Maier als Copilotin

Elfyn Evans vor WRC-Finale

"Ich weiß, wie man es nicht macht"

Elfyn Evans geht mit 17 Punkten Vorsprung als Titelfavorit ins WRC-Finale: Doch schon einmal konnte er eine vergleichbare Ausgangslage nicht nutzen