RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye St. Veit: Bericht Andasteer-Racing
Harald Illmer

Neuer Höhepunkt

Andreas Schart und Rolf Offner gehören zweifellos zu den Teilnehmern, denen die Hirter Rallye St. Veit besonders viel Glück gebracht hat: Mit dem zweiten Platz in der Kategorie 8 sowie einem hervorragenden zehnten Gesamtrang steht das bislang beste Ergebnis von [ANDA]STEER-RACING zu Buche. Somit: Ein schlicht restlos gelungenes Wochenende.

Es ist ein durch und durch gelungener Auftritt, den Andreas Schart und Rolf Offner bei der Hirter Rallye St. Veit hinlegen konnten. Und weil eben auch die Technik perfekt mitspielte, konnten sie sich am Ende über die bislang beste Platzierung in ihrer Laufbahn freuen.

Bereits die Eröffnungsprüfung am ehemaligen Rallycrosskurs in St. Veit an der Glan, ein publikumsgerechter Happen mit sehr viel Action, war für die aktuelle Besetzung von [ANDA]STEER-RACING ein Highlight – vor allem in sportlicher Hinsicht: Die elfte Gesamtzeit deutete bereits dezent an, wohin die Reise am nächsten Tag gehen würde. Nachdem die insgesamt zweite Prüfung neutralisiert wurde, ging es auf SP Nr. 3 (Waitschach – Urtl I) dann richtig los. Dort wurde mit einer 15. Zeit unter allen Teilnehmern bereits sehr gut gestartet, ehe sich das Team auf der vierten Prüfung (Gurk – Bergwerksgraben II – nunmehr programmgemäß gefahren) zu einer 13. Zeit gesamt steigern konnte. In der Zwischenwertung konnte man sich auf Platz 12 einpendeln.

Eine 13. Zeit gelang auch auf der Prüfung Waitschach – Urtl II. Ein großer persönlicher Erfolg war auch, daß man dort dem insgesamt in der Klasse dominierenden Team, nämlich Christoph Zellhofer/Thomas Schöpf im Suzuki, nur um 3,1 Sekunden unterlegen war. In der Zwischenwertung waren Andreas Schart und Rolf Offner zu diesem Zeitpunkt in der Klasse 8 sogar kurz führend – und in der Gesamtwertung auf Platz 11 gelegen.

Nach der SP Rastenfeld – Straßburg I mußten sie jedoch den Verlust von einem Platz hinnehmen – und dem Zellhofer-Suzuki die Klassenführung überlassen. Es wurde bis zum Schluss weiter eifrig gekämpft, letztendlich war der zweite Klassenrang das Maximum des Erreichbaren – aber durchaus ein sehr aussagekräftiger Leistungsbeweis. Daß die beständig schnelle und zuverlässige Fahrt nebenbei noch den zehnten Platz in der Gesamtwertung brachte, rundet das positive Bild sehr glanzvoll ab.

Damit hat Andreas Schart zweifellos hinsichtlich seiner sportlichen Ausbeute einen neuen Höchstlevel in seiner Karriere erreicht, an dem selbstredend auch Rolf Offner als Copilot einen großen Anteil hat. Ebenso wie das Team von Race Rent Austria unter der genialen Führung von Wolfgang Schmollngruber, das einmal mehr einen großen Einsatz gezeigt hat und vor allem in der Abstimmungsarbeit eine goldene Hand bewiesen hat. Zusammenfassend kann man sagen, daß das Gesamtpaket bestens gepasst hat, um auf den anspruchsvollen Strecken maximal zu brillieren. Daß Andreas Schart sie davor noch nie wettbewerbsmäßig befahren hat, konnte dem Erfolg ebenso wenig im Weg stehen wie die außerordentliche Hitze, die sich vor Allem im Inneren der Wagen bemerkbar gemacht hatte.

Als nächste sportliche Station steht die Rallye Weiz auf dem Programm, die zur Juli-Mitte laufen wird. Als Copilot wird nach einer vorübergehenden Pause Christoph Gutschi das bewährte Team verstärken, man darf guter Dinge sein, daß die bisherige, durchaus sehr positive Entwicklung beibehalten werden kann.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ERC, Rom: Vorschau Opel Junior Team

Junioren gehen als Mitfavoriten in die Hitzeschlacht

Zweiter Lauf der Rallye-Junior-Europameisterschaft 2026 bei der Rally di Roma Capitale. Doppelführung für das ADAC Opel Rally Junior Team mit Timo Schulz und Tom Heindrichs. Claire Schönborn möchte vor historischer Kulisse das Momentum aus den Vogesen nutzen.

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.