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Rallye Fränkische Schweiz: Bericht ZMR
Team ZM-Racing

Erfolgreiches Testprogramm von ZM-Racing

Christoph Zellhofer war erstmals mit einem Ford Fiesta Rallye2 unterwegs und wird bei seinem Debüt sensationeller Dritter. Dominik Dinkel (DEU) absolvierte Vorbereitungsprogramm für 3-Städte Rallye und wird Gesamtsieger.

Nach dem Motto „Klein aber Fein,“ ergriff das schon international sehr erfolgreiche österreichische Team von ZM-Racing in Deutschland die Möglichkeit, sich einerseits was den deutschen Piloten Dominik Dinkel mit Co-Beifahrer Pirmin Winklhofer betrifft, sich auf die eine Woche später stattfindende ADAC 3-Städte Rallye vorzubereiten und den dort eingesetzten Ford Fiesta Rallye2 noch einmal auf Herz und Nieren zu überprüfen, andererseits hat der Juniorchef des Autohauses Zellhofer aus St. Georgen im Ybbsfeld, Christoph Zellhofer mit Co-Pilot Andre Kachel die Chance ergriffen, erstmals mit einem Ford Fiesta Rallye2 wettkampfmäßig unterwegs zu sein.

Teamchef Max Zellhofer entschied, dass sein ZM-Racing Team bei der am 8. Oktober 2022 stattfindenden 41. ADAC Stäubli Rallye Fränkische Schweiz mit zwei Fahrzeugen aber differenten Zielen an den Start gehen soll. Diese Rallye selbst wird nur an einem Tag gefahren, am Vormittag die Abnahmen und Besichtigung und ab Mittag dann der Start mit 235 Gesamtkilometern und 8 Sonderprüfungen über 70 Kilometer, wobei es eine Rallye ist, die man ohne Service absolviert. Die Teams machen die Wartung ihrer Boliden selbst, hier ist auch der Reifenwechsel inkludiert.

Mittelpunkt der Rallye ist Hollfeld, eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Bayreuth, die auch ein anerkannter Erholungsort ist. Insgesamt haben 70 Teams aus Deutschland, Tschechien und Österreich genannt.

Der Start in die Rallye erfolgte Samstag, 8. Oktober um 11,01 Uhr und gleich auf der ersten Sonderprüfung gab es durch Dominik Dinkel und Christoph Zellhofer einen Doppelerfolg für das ZM-Racing Team. Auch nach der SP 2 lagen der Deutsche Dominik Dinkel und Christoph Zellhofer noch an zweiter Stelle. Dann hatte Dominik Dinkel eine Schrecksekunde, bei einem Dreher beschädigte er sich den Auspuff, so dass eine Weiterfahrt sehr in Frage gestellt war. Aber mit dem Glück des Tüchtigen verlor er zwar Zeit wurde Vierter, behielt jedoch seine Gesamtführung. Von rückwärts stürmte der Deutsche Routinier Björn Satorius (Ford Fiesta Rallye2) heran und konnte Christoph Zellhofer überholen und sich auf Platz Zwei vorarbeiten. Aber auch Christoph Zellhofer hatte Pech, auf der Sonderprüfung Vier hatte er einen Reifenschaden, verlor einige wertvolle Sekunden, rettete sich aber noch ins Ziel.

Ab diesem Zeitpunkt lief es für die beiden Piloten des ZM-Racing Teams bestens und man konnte nach acht gefahrenen Sonderprüfungen den Gesamtsieg von Dominik Dinkel und den ausgezeichneten dritten Platz von Christoph Zellhofer feiern.

Erster Gratulant war Teamchef Max Zellhofer:“ Von Dominik habe ich mir eigentlich schon vor der Rallye einen Sieg erwartet, schließlich hat die Rallye fast vor seiner Haustüre stattgefunden. Bei dem Dreher hat er ein Riesenglück gehabt, es ist sich aber alles noch ausgegangen. Sehr beeindruckt hat mich die Leistung von meinem Sohn Christoph. Bei seinem ersten Start in einem R5-Auto so eine Leistung hinzulegen, da kann man nur respektvoll gratulieren. Der dritte Platz ist für mich sensationell. Sein Debut in diesem Auto ist zu 100 % gelungen. Er hat den Wagen ohne Kratzer ins Ziel gebracht und ist trotzdem Spitzenzeiten gefahren. Zweimal war er hinter Dominik sogar Zweiter auf den Sonderprüfungen eins und sieben, für mich ein perfektes Debüt.“

Sieger Dominik Dinkel:“ Für mich war es wichtig nach der Pause bei der Cimbern Rallye, wieder ins Rallyegeschehen hineinzufinden. Am Beginn haben wir ein paar Fehler gemacht, speziell beim Dreher haben wir Glück gehabt. Bei der zweiten Schleife konnten wir uns dann steigern und können am Ende der Rallye durchaus mit unserer Leistung zufrieden sein. Für die 3-Städte Rallye in einer Woche sind wir somit gut vorbereitet, müssen aber dort noch mehr bieten, um Erfolg zu haben.“

Christoph Zellhofer als Dritter zu seiner Leistung:“ Die Platzierung bei dieser Rallye stand für mich vor dem Start nicht im Vordergrund. Ich wollte ganz einfach für diesen Wagen ein Gefühl aufbauen und mich an das Fahrverhalten schön langsam gewöhnen. Ich hatte von Beginn an aber viel Vertrauen in den Ford und habe mich dann auch während der Rallye steigern können. Dementsprechend zufrieden bin ich mit dem Ergebnis, das mich selber ein klein wenig positiv überrascht hat. Natürlich hat auch mein Beifahrer Andre Kachel Anteil an unserem Erfolg.

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