RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ogier freut sich auf Monte-Duell mit Loeb Sebastien Ogier ist der
Toyota Racing

Sebastien Ogier: Duell mit Sebastien Loeb bei der "Monte" ist eine Freude

Für beide geht es nicht um den WM-Titel: Kommt es bei der Rallye Monte Carlo erneut zu einem "Gigantenduell" der beiden Ausnahmekönner aus Frankreich

Bei der Rallye Monte Carlo kommt es erneut zum "Gigantenduell" zwischen Sebastien Loeb und Sebastien Ogier. Gemeinsam haben die beiden Franzosen diesen Klassiker 15 Mal gewonnen. Loeb feierte sieben Siege und Ogier ist mit acht Triumphen der Rekordsieger.

Beide werden nicht die komplette WRC-Saison 2022 bestreiten. Weltmeister Ogier plant mit Toyota ein Teilzeitprogramm. Loeb wird erstmals für M-Sport Ford an den Start gehen. Weitere Rallyes sind für den Rekordweltmeister noch nicht bestätigt.

Da es für beide nicht um den WM-Titel geht, könnte die "Monte" ein Prestigeduell werden. Außerdem beginnt mit den neuen Hybridautos nach Rally1-Reglement ein neues Zeitalter im Rallyesport.

Wobei die Vorbereitungszeit für Loeb sehr kurz war. Nach dem zweiten Platz bei der Rallye Dakar flog er von Saudi-Arabien direkt nach Südfrankreich, um die Recce zu absolvieren. Ogier freut sich auf das Duell mit Loeb.

"Ich komme immer, um alle zu besiegen - inklusive Sebastien natürlich", sagt Ogier gegenüber der englischen Edition von 'Motorsport.com'. "Mir ist bewusst, dass die Rivalität zwischen uns beiden wieder ein großes Gesprächsthema sein wird. Den Fans gefällt das."

"Ich finde das gut, denn so erhält die Rallye zusätzlich etwas Aufmerksamkeit. Das ist für den Sport immer gut. Wir respektieren uns gegenseitig. In der Vergangenheit hatten wir viele Duelle. Gibt es wieder eins, dann wird es mir eine Freude sein."

Die neuen Rally1-Autos sind schwieriger zu fahren

Das letzte Mal traten die beiden Franzosen im Januar 2020 gegeneinander bei der "Monte" an. Ogier wurde damals im Toyota Zweiter. Loeb fuhr einen Hyundai und kam als Sechster ins Ziel. Das große Fragezeichen betrifft diesmal die neue Autogeneration.

"Schwierig zu sagen, ob wir bereit sind oder nicht", meint Ogier über seinen neuen Yaris. "Man kann nicht sagen, dass man zu 100 Prozent bereit ist. Das kann zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich niemand. Wir müssen einfach unser Bestes geben."

"Ehrlich gesagt, das Auto ist bei sehr wenig Grip etwas schwieriger zu fahren. Aber es ist schwierig, einen Vergleich mit den anderen Teams zu ziehen. Das ist die große Frage. Wir haben jüngst einige Unfälle gesehen. Ich glaube, das bestätigt das."

"Das Auto ist schwieriger zu fahren. Deshalb glaube ich nicht, dass Monte Carlo für irgendjemanden eine einfache Rallye sein wird", befürchtet der achtmalige Weltmeister. Ogier gewann auch vor einem Jahr die "Monte".

Nun startet er entspannt in das Jahr, denn er weiß, dass die Weltmeisterschaft für ihn persönlich keine Rolle spielt. "Natürlich bin ich jetzt relaxter, weil jeder weiß, dass ich nicht die komplette Saison fahre. Das nimmt mir etwas Druck", sagt Ogier.

"Ich weiß noch nicht, welche Strategie ich verfolgen werde. Es kommt darauf an, wie ich mich im Auto fühle. Das habe ich in meiner Karriere immer gemacht. Wenn ich mich gut fühle, dann werde ich pushen. Ich glaube, es wird wichtig sein, ein gutes Gefühl zu finden."

"Persönlich habe ich etwas weniger Stress für die Weltmeisterschaft, aber das Team zählt auf mich, da ich bei der 'Monte' einen Rekord habe. Das Team erwartet von mir, dass ich gute Punkte sammle. Das muss ich tun."

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Rosenberger

Der "Technikteufel" war erneut aktiv

Nach den Troubles auf Mallorca war der „Technik-Teufel“ nun auch in Portugal aktiv - Der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif blieb schon nach SP1 stehen
- Rosenberger & Co Schwarz glänzten danach mit SP-Bestzeiten und Klassensieg

In seiner neuesten Kolumne berichtet ORF-Legende Peter Klein auf berührende Art und Weise von seiner jüngsten Begegnung mit Andi Hulak.

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

Neulinger & Lichtenegger in Skandinavien

Beide BRR-Youngsters beim nächsten ERC-Lauf

Maximilian Lichtenegger und Bernhard Ettel durften in Spanien jubeln - beim nächsten ERC-Lauf, auf skandinavischem Schotter, starten mit Neulinger und Lichtenegger gleich beide BRR-Youngsters.