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Oliver Solberg: Monster VS M-Sport Sein Sponsor Monster könnte Oliver Solberg ein M-Sport-Cockpit verbauen
Motorsport Images

Oliver Solberg: Sponsorenkonflikt Hürde auf dem Weg zu M-Sport?

Nach dem Aus bei Hyundai hofft Oliver Solberg für die WRC-Saison 2023 auf einen Platz bei M-Sport - Doch hier könnte ihm sein Sponsor im Weg stehen

Oliver Solberg kämpft aktuell um seine sportliche Zukunft in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Knapp sieben Wochen vor dem Saisonstart 2023 in Monte Carlo steht der Sohn von Petter Solberg noch ohne Cockpit da, nachdem Hyundai seinen Vertrag nicht verlängert hatte.

Da bei Toyota die Fahreraufstellung schon feststeht, ist das Ford-Team M-Sport Solbergs einzige Hoffnung auf das Cockpit eines Rally1-Autos. "M-Sport scheint eine Option zu sein, es ist immer noch ziemlich offen, aber es ist schwer zu sagen im Moment", bestätigt Solberg gegenüber der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com' entsprechende Verhandlungen.

Diese gehen aber nur schleppend voran. "Es sieht ein bisschen schwierig aus", gibt Solberg zu. Und das könnte ausgerechnet an einem Umstand liegen, der für viele andere Fahrer ein Segen wäre: Mit dem Energydrink-Hersteller Monster verfügt Solberg über einen persönlichen Sponsor.

Interessenskonflikt zwischen Monster und Red Bull

M-Sport allerdings fährt seit mehreren Jahren in der WRC mit den Logos des unmittelbaren Konkurrenten Red Bull, die 2022 auch die Starts von WRC-Rekordchampion Sebastien Loeb mitfinanziert haben.

"Es gab einige anfängliche Gespräche, ich denke, es ist eine schwierige Angelegenheit, weil es offensichtlich einige Sponsorenkonflikte gibt, die man beachten muss", gibt M-Sport-Teamchef Richard Millener gegenüber der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com' zu.

"Wir haben eine starke Beziehung zu Red Bull und ich denke, es wäre falsch von uns, zu diesem Zeitpunkt etwas in dieser Richtung zu tun", hält Millener an seinem langjährigen Partner fest. "Es ist eine schwierige Situation für Oliver, da nur eine bestimmte Anzahl von Plätzen verfügbar ist."

Schritt zurück in die WRC2 kein Drama

Sollte Solberg an seiner Partnerschaft mit Monster festhalten, die noch aus aktiven Zeiten seines Vaters Petter herrührt, könnte ihm der Weg in ein M-Sport-Cockpit verbaut sein. Der mit schwedischer Lizenz fahrende 21-Jährige schaut sich daher auch nach Alternativen um - in der WRC2.

"Wir arbeiten im Moment an verschiedenen Plänen in einem R5-Auto, entweder privat mit dem [Volkswagen] Polo oder mit einem Team in einem anderen Auto", sagt Solberg. Angst vor dem Schritt zurück in die "zweite Liga" hat er dabei nicht.

"Ich bin noch so jung, also spielt es keine Rolle. Ich würde lieber etwas richtig machen, als etwas auf halbem Weg zu machen, und wenn das bedeutet, dass ich zurück in die R5 gehe und das richtig mache, dann würde ich das lieber tun", erklärt Solberg.

Motorsport-Total.com

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