RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Skurrile Strafe wegen fehlender Kappe für Ott Tänak Ott Tänak muss nach seiner Heimrallye ins Porte­mon­naie greifen
Hyundai Motorsport

Skurrile Strafe wegen fehlender Kappe: Tänak muss Tausender blechen

So schnell ist ein Fahrer 1.000 Euro los: Ott Tänak muss eine Strafe zahlen, da er nach seinem dritten Platz in Estland keine Kappe auf dem Podium getragen hatte

Ott Tänak hat nach dem Lauf der Rallye-WM (WRC) in Estland eine Strafe von 4.000 Euro erhalten. Der Drittplatzierte des Meisterschaftslaufes hat bei der Podiumszeremonie nicht die vorgeschriebene Mütze getragen, weshalb er nun zahlen muss. Jedoch wurden 3.000 Euro der Strafe auf Bewährung ausgesprochen, weshalb er nur 1.000 Euro ärmer ist.

Es ist nicht unüblich, dass die Top 3 einer Meisterschaft eine besondere Kappe tragen müssen, wenn es auf das Podium geht. Im Falle von Tänak fehlte die Mütze des Reifenlieferanten Pirelli, die auf dem Podest vorgeschrieben ist. Die Kappe wird vor der Zeremonie von einem WRC-Mitarbeiter bereitgestellt.

Das war nicht die einzige Strafe für den Esten bei seiner Heimrallye, da er bereits am Freitag eine Zehn-Sekunden-Strafe dafür bekommen hatte, weil er im Verbrennermodus durch eine E-Zone gefahren war. Außerdem hatte er dem Toyota-Duo, bestehend aus Kalle Rovanperä und Elfyn Evans, im Kampf um den Sieg nicht entgegenzusetzen, weshalb Toyota die Rallye dominierte.

Das Fehlen der Kappe auf dem Gesamtpodium, dem Powerstage-Podium und bei der anschließenden Pressekonferenz ist ein Bruch von Artikel 1.15 von Appendix IV im Regelbuch der WRC-Saison 2022. Tänak wurde zusammen mit Teammanager Pablo Marcos zur Rennleitung zitiert, wo er 1.000 Euro entrichten musste. Es folgen weitere 3.000 Euro, sollte er im Jahr 2022 ein weiteres Vergehen dieser Art begehen.

Tänak hat sich bereits einen ähnlichen Fauxpas im Jahr 2021 bei der Rallye Spanien erlaubt, wofür er damals nur verwarnt worden war. Die WRC spricht von einem "negativen Einfluss auf die kommerziellen Rechte" der Serie und ermahnt auch das wiederholte Fehlverhalten des Hyundai-Piloten. Die warmen Außentemperaturen seien kein Grund, die Vorschriften nicht zu befolgen, stellen die WRC-Verantwortlichen klar.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.