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Toyota: Jetzt beginnt die Performance-Suche Kalle Rovanperä im Toyota GR Yaris Rally1 bei Testfahrten in Kroatien
Toyota Gazoo Racing

Toyota: Jetzt beginnt in der WRC die Suche nach mehr Performance

Im Hause Toyota zieht man ein positives Fazit der jüngsten Testarbeit: Ab sofort steht bei der Entwicklung die Arbeit am Set-up im Mittelpunkt

Ausreichend standfest ist der Toyota GR Yaris für die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), nun steht die Optimierung des Set-up und die Suche nach zusätzlicher Performance im Mittelpunkt: So lautet das Fazit von Teamchef Jari-Matti Latvala nach den jüngsten Tests in Kroatien, wo ab kommenden Donnerstag (21. April) der dritte Lauf der WRC-Saison 2022 stattfindet.

"Bis jetzt lag der Schwerpunkt auf der Zuverlässigkeit und der Funktion des Hybridsystems, aber nun können wir wirklich daran arbeiten, das Set-up des Autos zu optimieren und zu versuchen, es noch stärker zu machen", sagt der Finne.

Nach eine knapp bemessenen Vorbereitungszeit auf die WRC-Saison 2022 nutzte Toyota - wie auch die beiden anderen Hersteller M-Sport und Hyundai - die gut zwei Monate Pause seit dem letzten WM-Lauf im Februar in Schweden, um die neuen Rally1-Autos weiter zu testen.

Rovanperä: Upgrades machen Auto besser

"Die ersten beiden Veranstaltungen der Saison mit dem neuen Reglement waren sehr intensiv und die Pause im Zeitplan hat uns die Möglichkeit gegeben, das Gelernte auszuwerten und den GR Yaris Rally1 weiter zu entwickeln", sagt Latvala. "Wir hatten einige Testtage auf Schotter in Sardinien und dann in der vergangenen Woche den Test vor der Veranstaltung in Kroatien."

Vor allem mit dem Verlauf des Test auf Asphalt in Kroatien zeigt sich der WM-Führende Kalle Rovanperä äußerst zufrieden. "Gleich am Morgen hatte ich ein sehr positives Gefühl für das Auto, und der ganze Tag verlief recht gut", sagt Rovanpera, der in der vergangenen Woche auch einen Test für den Reifenhersteller Pirelli in Kroatien absolvierte.

"Wir haben neue Dinge gemacht und auszuprobiert, was immer das Beste ist, und außerdem [kann ich] sehen, dass die neuen Dinge das Auto verbessern", hält der junge finne fest. "Ich denke, wir haben seit dem letzten Mal, als wir auf Asphalt unterwegs waren, wirklich gute Fortschritte gemacht. Hoffentlich läuft es auch bei der Veranstaltung gut."

Rovanperä fehlt Erfahrung in Kroatien

Rovanperä reist im zweiten Jahr in Folge als WM-Führender zur Rallye Kroatien. "Natürlich ist es aufregend [die Meisterschaft anzuführen], es ist die gleiche Situation wie im letzten Jahr, aber hoffentlich kommen wir in Kroatien ein bisschen besser zurecht."

Im vergangenen Jahr brachte ihm Startposition eins kein Glück: Schon bei der ersten Wertungsprüfung verunfallte Rovanperä und schied in der Folge aus, weshalb die Rallye für ihn im Grund Neuland ist.

"Ich denke, die größte Herausforderung für uns ist es, den Erfahrungsunterschied zu den Jungs, die das Rennen im vergangenen Jahr bestritten haben, auszugleichen", sagt er. "Uns fehlt die Erfahrung, und bei einer Veranstaltung wie dieser scheinen die Bedingungen, der Grip und die Etappen sehr schwierig zu sein."

Motorsport-Total.com

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