RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hartbergerland Rallye 2022: Bericht Rosenberger
Harald Illmer

Hoher Speed und kleine Hoppalas

Die anvisierte Top-Fünf Platzierung war für das Duo Kris Rosenberger und Sigi Schwarz am Ende nicht drin, bei der Hartbergerland Rallye. Man beendete die Highspeed-Hatz auf P7; einige kleinere Probleme und Hoppalas kosteten die entscheidenden Sekunden.

Im Vorfeld der 27. Auflage der Hartbergerland Rallye war Kris Rosenberger zuversichtlich, einen weiteren kleinen Schritt in Sachen „Gewöhnung ans Gerät“ gemacht zu haben, dementsprechend spekulierte der Grazer mit einer Top-Fünf Platzierung bei der Asphalt-Rallye rund um die Bezirkshauptstadt Hartberg. Die Rallye, organisiert von Ex-Fahrerkollege Willi Stengg, zählt mit ihren Highspeed-Strecken eigentlich zu den Lieblings-Events von Rosenberger, und auch dem VW Polo GTI R5 sollten die schnellen Sonderprüfungen entgegenkommen.

Doch schon am Samstagmorgen war klar, dass die Sache nicht ganz so einfach sein würde, wie erhofft. Zuerst machte das Setup kleinere Probleme, was vor allem in den vielen schnellen Passagen nicht besonders förderlich für das Vertrauen ins Auto war. Weiters klappte auf dem vormittäglichen Rundkurs das Start-Intervall nicht ganz und die VW-Mannschaft hing beinahe eine ganze Runde hinter einem 2WD-Mitbewerber fest. Und auf ebendiesem Rundkurs gab’s dann auch noch die eine oder andere weitere Schrecksekunde zu überstehen.

So kam es, dass Kris Rosenberger über die gesamte Veranstaltung nicht hundertprozentig „ins Fahren“ kam und die Hartbergerland Rallye am Ende für sich und Co Sigi Schwarz auf Platz sieben beendete. „Ich weiß nicht, ob ich zufrieden oder unzufrieden sein soll“, so Rosenberger, der dennoch das Positive sah: „Unser Zeitverlust pro Kilometer ist trotz der nicht ganz einfachen Umstände und Probleme kleiner geworden, das ist schon einmal gut. Viel fehlt jetzt auf den „Best of the Rest“ nicht mehr. Allerdings geht es mir nicht besonders leicht von der Hand, und das lässt mich doch ein wenig grübeln. Wir werden uns jetzt im Nachgang auch die Daten noch einmal ganz genau anschauen und analysieren, damit wir bestens vorbereitet zur Hirter Rallye St. Veit anreisen können. An dieser Stelle aber noch einmal ein explizites Dankeschön an Willi Stengg für eine superschöne Rallye und an die vielen Fans, die an den Sonderprüfungen waren!“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Baumschlager

Baumschlager siegt in Austrian Rallye Trophy

Mit dem zweiten Gesamtrang und dem Sieg in der Austrian Rallye Trophy verlief die Toyota Keusch Grasl Rallye Horn für Raimund Baumschlager und Thomas Zeltner äußerst erfolgreich.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Easy Drivers

Easy Drivers bei zwei Bewerben am Podest

Dritter Klassenplatz bei der Grasl Rallye und Rang zwei im 4-Stunden-Offroad-Cup: Das Team blickt auf ein erfolgreiches Motorsportwochenende zurück

Die Rallye Saudi-Arabien fliegt aus dem WRC-Kalender 2026 - Weil es keinen Ersatz gibt, hat Elfyn Evans vor dem neuen Finale in Italien bereits eine Hand am WM-Pokal

ARC, Grasl Rallye Horn: Fotos

Die besten Bilder von der Grasl Rallye Horn

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert seine besten Bilder von der Toyota Keusch Grasl Rallye Horn powered by Sonax und Schremser.

Peter Klein Kolumne

3580 Mörtersdorf

ORF-Reporterlegende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein hat sich die neue Toyota Keusch Grasl Rallye Horn vor Ort angesehen und dort einen schönen Tag verbracht…

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.