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50 Jahre Österreichische Alpenfahrt: Vorschau #2
McKlein Photography

Weitere Rallyelegenden haben zugesagt

Und wieder haben zwei Super-Rallyestars der damaligen Zeit ihre Teilnahme für das Revival 50 Jahre Alpenfahrt 1973 fixiert: der Deutsche Christian Geistdörfer und der Österreicher Sepp Haider. Die beiden werden einen Opel Kadett E aus Rüsselsheim einsetzen.

Vom 15. bis 17. September 2023, beim Festival „Fünfzig Jahre österreichische Alpenfahrt“ mit Start- und Ziel in Baden bei Wien konnten vom Veranstalter „Freunde des Driftwinkels“ wieder zwei absolute Superstars auf der Nennliste begrüßt werden: Einerseits ist dies der heute 70-jährige Deutsche Christian Geistdörfer und andererseits der 69-jährige Salzburger Sepp Haider.

Geistdörfer eine der ganz Großen des Rallyesportes wurde als Co-Pilot von Walter Röhrl zweimal in den Jahren 1980 und 1982 Weltmeister, sowie im Jahre 1983 WM-Zweiter. Dieses Duo gewann 13 WM-Läufe darunter viermal die Rallye Monte Carlo und das Besondere mit vier verschiedenen Fabrikaten und drei unterschiedlichen Antriebskonzepten. Er begann seine Karriere im Jahre 1975 und beendete seine aktive Laufbahn im Jahre 1990, nachdem er noch mit Sepp Haider für Opel noch einige bemerkenswerte internationale Erfolge feiern durfte.

Sepp Haider hatte seine sportlichen Höhepunkte Ende der 80er Jahre. Er war nach Franz Wittmann erst der zweite Österreicher, der mit der Neuseeland Rallye einen Weltmeisterschaftslauf auf Opel gewinnen konnte. Dies damals mit dem unvergessenen Ferdinand Hinterleitner. Mit ihm wurde er auch im gleichen Jahr deutscher Rallyemeister, was damals als Österreicher eine echte Sensation war.

Haider war ein echter Publikumsliebling, dem es bei den Rallyes in Österreich wichtiger war auf den Sonderprüfungen, wenn genug Platz war, die Leute mit Donuts zu begeistern und danach die dabei verlorene Zeit wieder aufzuholen.

Eine ganz prominente Nennung kam aus der Steiermark. Dr. Peter Schöggl, der als Vice President Business Field Racing und Vehicle bei AVL List GmbH in Graz aktiv ist, wird auf einem Alfa Romeo 1750 Spider Veloce starten. Der Automobilfachmann ist als Professor auch für die TU in Wien im Einsatz.

Bei der heurigen Jubiläums-Rallye wird auch Primarius Dr. Gerald Brandstetter wieder aktiv sein. Der frühere Chefarzt des Stockerauer Krankenhaus war schon als Medical Doc im Jahre 1973 dabei und betreute damals den gesamten Rallyetross medizinisch. Aber Brandstetter selbst war auch als Aktiver im Historischen Rallyesport sehr erfolgreich. So gewann er einmal die Ennstal-Classic, dreimal die Planai-Classic, die historische Alpenfahrt zweimal und die 1000 Minuten Rallye historisch insgesamt dreimal und weiß so ganz genau, wo den Teilnehmern während des Events, „der Schuh drücken kann.“

Die Fahrtleitung ist während der Veranstaltung im Hotel Herzoghof in Baden jeweils in der Zeit von 07,30 bis 22,00 Uhr untergebracht. Start zur 1. Etappe erfolgt im Kurpark Baden am 16. September 23 um 08,01 Uhr und endet um ca. 12, 20 Uhr in Lunz am See zur Zwangsrast. Start zur 2. Etappe ist in Lunz am See um ca. 13, 20 Uhr und endet in Baden um ca. 18, 00 Uhr. Start zur 3. Etappe erfolgt am 17. September im Kurpark Baden ab 09, 01 Uhr. Ziel der 3. Etappe erfolgt am 17. 9. 23 auf der Trabrennbahn Baden ab 11, 45 Uhr.

Danach erfolgt die Veröffentlichung der offiziellen Ergebnisse und die Siegerehrung ebenfalls auf der Trabrennbahn in Baden.

Noch eine Korrektur aus der letzten Meldung. Gerhard Schützl fährt nicht mit einem Renault R16, sondern mit einem Renault 6 TL, wie man dem Foto im Anhang entnehmen kann.

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