RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rebenland Rallye: Zwischenbericht #2
Daniel Fessl

Sekundenkrimi an der Spitze ist prolongiert

Die Rebenland Rallye 2023 ist weiterhin in der Hand des Duos Simon Wagner und Hermann Neubauer, die in ihrer eigenen Liga fahren. Ebenso spannende Duelle werden aber um die Plätze dahinter ausgetragen. Die 2WD-Wertung hat mit Luca Waldherr den Favoriten ganz vorne

Fünf der heutigen sieben Prüfungen sind bei der Rebenland Rallye 2023 absolviert, und was sich von Beginn an leicht abzeichnete, lässt sich mittlerweile sehr deutlich ablesen: Zwischen den Favoriten Simon Wagner bzw. Hermann Neubauer und dem Rest des Feldes klafft wieder einmal eine Kluft der Dominanz. Während sich die zwei derzeitigen Ausnahmepiloten der heimischen Rallyeszene fast zeitgleich durch die südsteirische Kurvenlandschaft hetzen, weist der Drittplatzierte Günther Knobloch bereits über eine halbe Minute Rückstand auf. Den Spitzenreiter Simon Wagner und seinen Verfolger Hermann Neubauer hingegen trennen nur 1,1 Sekunden. Dabei hatte Neubauer nach SP 4 Pößnitz-Panoramastraße kurzfristig die Führung inne, ehe Wagner dann in Remschnigg wieder zurückschlagen konnte.

Günther Knobloch duelliert sich derzeit mit dem Ungarn Kristof Klausz um die Nr. 3 im Rebenland, ehe sich dahinter zwei weitere Dreierpakete gebildet haben. Den Deutschen Dominik Dinkel, Raimund Baumschlager und den Tschechen Adam Brezik trennen nur 5 Sekunden, und zwischen dem Deutschen Albert von Thurn und Taxis, Kris Rosenberger und dem Ungarn Martin Laszlo liegen gar nur 3,4 Sekunden.

Simon Wagner: „Ein tolles Duell, ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Es macht richtig Spaß. Dass es knapp hergehen wird, haben wir auch vorher gewusst.“

Hermann Neubauer: „So soll Rallye sein. Ich habe in gewissen Sequenzen noch Luft nach oben, in anderen passt es schon ganz gut. Andererseits weiß und sehe ich, dass der Simon hier sehr schnell ist. Das wird noch sehr interessant.“

In der 2WD-Wertung ist mit Roland Stengg ein heißer Mitfavorit auf den Sieg bereits chancenlos. Ein Ausritt in den Graben, aus dem er wegen eines darauffolgenden Unfalls eines Mitkonkurrenten lange nicht herauskam, kostete letztendlich fast 20 Minuten. In Führung liegt Topfavorit Luca Waldherr, der seinerseits nach einem Dreher auf SP 5 Remschnigg 25 Sekunden verlor, den ersten Platz aber trotzdem halten konnte.

 

Rebenland Rallye 2023, Stand nach 5 von 16 Sonderprüfungen

Platz

Team

Nation

  Fahrzeug

   Zeit

     1.

Simon Wagner / Gerald Winter

A/A

Skoda Fabia RS Rally2

       24:30,1 Min

     2.

Hermann Neubauer / Ursula Mayrhofer

A/A

Skoda Fabia Rally2 Evo

            +1,1 Sek

     3.

Günther Knobloch / Jürgen Rausch

A/A

Skoda Fabia Rally2 Evo

          +36,9 Sek

     4.

Kristof Klausz / Tamas Pap

H/H

Skoda Fabia Rally2 Evo

          +40,0 Sek

     5.

Dominik Dinkel / Pirmin Winklhofer

D/D

Ford Fiesta Rally2

       +1:01,6 Min

     6.

Raimund Baumschlager / Jürgen Heigl

A/A

Skoda Fabia RS Rally2

       +1:06,5 Min

     7.

Adam Brezik / Ondrej Krajca

CZ/CZ

Skoda Fabia Rally2

       +1:06,9 Min

     8.

Albert von Thurn und Taxis / Jara Hain

D/D

Skoda Fabia Rally2 Evo

       +1:24,1 Min

     9.

Kris Rosenberger / Sigi Schwarz

A/A

VW Polo Rally2

       +1:26,3 Min

   10.

Martin Laszlo / David Berendi

H/H

Skoda Fabia Rally2 Evo

       +1:27,5 Min

   11.

Kevin Raith / Bernhard Ettel

A/A

Ford Fiesta Rally2

       +1:41,0 Min

   12.

Martin Kalteis / Jürgen Pilz

A/A

Mitsubishi Lancer Evo 7

       +1:50,1 Min

   13.

Andras Hadik / Krisztian Kertesz

H/H

Ford Fiesta Rally2

       +1:55,4 Min

   14.

Gernot Zeiringer / Bianca Marina Stampfl

A/A

Ford Fiesta Rally2

       +2:18,4 Min

   15.

Daniel Maier / Alessandra Baumann

A/D

Peugeot 208 T16

     +2:26,2 Min

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.