RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Mit Fourmaux und Munster M-Sport Ford geht 2024 mit zwei Puma Rally1 an den Start
Motorsport Images

Mit Fourmaux und Munster: M-Sport Ford gibt WRC-Fahrer für 2024 bekannt

Das britische M-Sport Ford-Team befördert zwei Nachwuchsfahrer in die WRC - Adrien Fourmaux erhält eine zweite Chance, Gregoire Munster vor erster Rally1-Saison

Nachdem sich Ott Tänak nach nur einer WRC-Saison von M-Sport Ford verabschiedet hat, stellt sich das britische Team neu auf. 2024 werden Adrien Fourmaux und Gregoire Munster die Fahrerpaarung in den beiden Puma Rally1 in der Rallye Weltmeisterschaft bilden.

"2024 werden wir einen neuen und anderen Ansatz als in den vergangenen zwölf Monaten verfolgen", sagt Teamchef Richard Millener. "Junge Talente zu entwickeln und ihnen dabei zu helfen sich zu beweisen, ist eine aufregende Art und Weise, eine WM-Saison anzugehen."

"Da einige Topfahrer nicht an der gesamten Meisterschaft teilnehmen, haben wir die Möglichkeit, einige starke und überraschende Leistungen zu zeigen. Wir haben immer noch alle Zutaten, um Ergebnisse zu erzielen."

Vor einem Jahr hatte sich M-Sport mit Tänak noch den WM-Titel als Ziel gesetzt. Mit den beiden jungen Fahrern spricht Millener von einem "fast leeren Blatt Papier". Fourmaux und Munster werden alle 13 WM-Läufe bestreiten.

Fourmaux, dessen Beifahrer Alexandre Coria ist, hat für M-Sport bereits die komplette Saison 2022 bestritten. Dreimal sammelte der Franzose damals WM-Punkte, wobei ein siebter Platz in Estland sein bestes Einzelergebnis war.

2023 gewann Fourmaux den Titel in der Britischen Meisterschaft. Parallel dazu bestritt er die Rally2-Saison. "Ich habe es genossen, Teil der Entwicklung des Fiesta Rally2 gewesen zu sein", blickt er zurück. "Ich denke, dies wird mir für die kommende Saison mit dem Rally1-Auto helfen."

"Ich bin sehr glücklich, 2024 wieder in der Rally1 zu sein. Das war das Hauptziel der Saison 2023. Ich freue mich darauf, nächstes Jahr für eine volle Saison in den Puma zurückzukehren. Ich bin M-Sport, Ford und Red Bull dankbar, dass sie das Vertrauen in mich haben."

"Wir haben einen richtigen Plan, um hart zu arbeiten und die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, damit wir das Team wieder dorthin bringen, wo es hingehört. Ich bin auch sehr stolz darauf, der einzige französische Fahrer zu sein, der die komplette Saison in der Königsklasse fährt."

Der Luxemburger Munster ist in der abgelaufenen Saison zweimal im Rally1 Puma gesessen. Das war in Chile und bei der Rallye Zentraleuropa. Bei seinem zweiten Einsatz sammelte er als Siebter WM-Punkte.

Die meiste Zeit fuhr Munster mit seinem belgischen Beifahrer Louis Louka den Fiesta Rally2. "Fast die gesamte Saison 2023 in der WRC2 zu fahren, war ein großer Vorteil", sagt Munster. "Es war das erste Mal, dass ich die Chance hatte, fast alle WRC-Events zu fahren und Kilometer zu sammeln."

"Die beiden Läufe im Puma haben mir sehr geholfen, mich auf die Rallye1 im Jahr 2024 vorzubereiten. Die Arbeit innerhalb des M-Sport-Teams war auch unglaublich nützlich. Man sieht dass das WRC2- und das Rally1-Team in derselben Struktur sind."

"Ich bin gespannt auf den Start in Monte-Carlo. Das Ziel für 2024 lautet, zunächst einige gute Ergebnisse zu erzielen und das Tempo von Rallye zu Rallye zu steigern und zu versuchen keine Fehler zu machen und einfach alle Erfahrungen zu sammeln."

Pierre Louis Loubet, der 2023 neben Tänak für M-Sport gefahren ist, hat für 2024 kein Rally1-Auto ergattert. Die WRC-Pläne des Franzosen sind derzeit nicht bekannt. Anfang Januar wird er beim Afrika Eco Race an den Start gehen.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.