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Toyota: "Sehr wichtiger" Schottertest in Spanien Toyota arbeitet an der Performance auf rauem Schotter
Motorsport Images

"Sehr wichtiger" Schottertest für Toyota vor der Rallye Mexiko

Eine Schwachstelle soll ausgemerzt werden: Mit einem mehrtägigen Schottertest in Spanien bereitet sich das WRC-Team von Toyota auf die Rallye Mexiko vor

Mit einem mehrtägigen Schottertest in Spanien bereitet sich das Werksteam von Toyota in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ab dem heutigen Freitag auf die Rallye Mexiko (16. bis 19. März) vor.

Teamchef Jari-Matti Latvala bezeichnet den Test als "sehr wichtig", da Toyota dort an einer der wenigen Schwachstellen des GR Yaris Rally1 arbeiten will. Das Auto hatte die Saison 2022 zwar über weite Strecken dominiert und Toyota und Kalle Rovanperä zu beiden WM-Titeln verholfen, doch auf rauem Schotter war der Yaris nicht schnell genug.

Das zeigte sich bei der Rallye Italien auf Sardinien und der Akropolis-Rallye in Griechenland. Es waren die einzigen Rallyes der WM-Saison 2022, bei denen kein Toyota-Pilot auf dem Podium stand.

"Ich denke, dass der Schottertest vor Mexiko sehr wichtig ist, weil wir im vergangenen Jahr unter diesen Bedingungen gelitten haben, als wir harten Untergrund mit harten Reifen hatten", sagt Latvala der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'. "Das ist eine Kombination, bei der uns der Speed gefehlt hat, deshalb ist dieser nächste Test vor Mexiko wichtig."

Toyota reist nach einer enttäuschenden Rallye Schweden nach Mexiko, wo die Marke erst zum zweiten Mal seit ihrem WM-Comeback 2017 einen Podestplatz verpasste. Weltmeister Rovanperä, der im vergangenen Jahr in Schweden gewonnen hatte, erzielte als Vierter das beste Ergebnis für Toyota, während Elfyn Evans mit großem Abstand Fünfter wurde. Ott Tänak von M-Sport siegte vor dem Hyundai-Duo Craig Breen und Thierry Neuville.

Auf die Frage, warum Toyota nicht mehr so überlegen ist wie 2022, antwortet Latvala: "Ich denke, im vergangenen Jahr waren die Autos sehr neu und wir waren sehr zuverlässig. Das war eines der Elemente, die uns geholfen haben."

Außerdem hätten die Bedingungen in Schweden Rovanperä und Evans in diesem Jahr aufgrund ihrer frühen Startpositionen am Freitag benachteiligt. "Vor der Rallye hatten wir Temperaturen über dem Gefrierpunkt und die Straßen wurden während der Besichtigung ziemlich zerfurcht", so Latvala.

Motorsport-Total.com

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