RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC-Kalender 2024: doch nur 13 Rallyes? Wie der WRC-Kalender 2024 aussehen wird, ist noch offen, zeichnet sich aber ab
M-Sport

WRC-Kalender 2024: Trend geht zu 13 Rallyes - ohne USA und Saudi-Arabien

Der Kalender für die Rallye-WM 2024 wird entgegen vorheriger Planungen wohl nur 13 Events umfassen - Mehrere mögliche Austragungsländer hoffen nun auf 2025

In der laufenden Saison 2023 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) umfasst der Kalender 13 Events. Und derzeit deutet einiges darauf hin, dass dies auch dem Umfang des WRC-Kalenders für die Saison 2024 entsprechen wird, wobei eine neue Rallye bereits bestätigt ist und sich noch weitere Veränderungen im Vergleich zu 2023 abzeichnen.

Vor wenigen Monaten noch hatten sich sowohl die USA als auch Saudi-Arabien Hoffnungen auf ein Debüt im WRC-Kalender 2024 gemacht. Die aktuellen Entwicklungen aber deuten für beide Länder darauf hin, dass es frühestens 2025 soweit sein wird.

Ohne die USA und ohne Saudi-Arabien stehen die Zeichen für die Rallye-WM 2024 derzeit auf 13 Events. Vertraglich bestätigt sind Rallyes mit WM-Status in Monte Carlo, Schweden, Portugal, Italien, Kenia, Griechenland, Chile und seit dem vergangenen Wochenende auch Finnland. Hinzu kommt Neuzugang Lettland als Ersatz für die aus dem Kalender fallende Estland-Rallye.

Im Rennen für die noch übrigen vier Rallyes, um auf einen WRC-Kalender mit 13 Saisonstationen zu kommen, befinden sich allen voran Japan, Kroatien und die Ende Oktober 2023 erstmals anstehende Rallye Zentraleuropa mit WPs in Deutschland, Österreich und Tschechien.

Als vierter Kandidat für 2024 macht sich laut Informationen von 'Motorsport.com' nun Polen wieder Hoffnungen auf eine Rückkehr in den WRC-Kalender. Eine WM-Rallye in Polen gab es zuletzt in der Saison 2017. Kommt es 2024 zum Comeback, dann wird voraussichtlich die Rallye Mexiko weichen müssen.

Im Gegensatz dazu stehen die Chancen für ein baldiges WRC-Comeback in zwei anderen Ländern eher schlecht, nämlich in Argentinien und in Großbritannien.

In Argentinien, wo die Rallye-WM zuletzt in der Saison 2019 gastierte, hat man immerhin die Hoffnung, für 2025 wieder einen Platz im Kalender zu bekommen. Das südamerikanische Land ist zusammen mit den USA und Saudi-Arabien das dritte, das nun für die übernächste Saison auf eine WM-Rallye hofft.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ARC, ET König Rallye: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger jagt vierten Saisonsieg

Nach dem dem erfolgreichen Debüt in der Junior-Rallye-Europameisterschaft peilt Marcel Neulinger beim vierten Lauf zur TEC7 ORM in der Steiermark den vierten Saisonsieg an!

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.