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WRC Rallye Chile 2023: Nach SP9 Ott Tänak setzte am Samstagvormittag auf die richtigen Reifen
Motorsport Images

WRC Rallye Chile 2023: Ott Tänak setzt sich von Verfolgern ab

Dank der richtigen Reifenwahl setzt sich Ott Tänak am Samstagmorgen bei der Rallye Chile deutlich von seinen Verfolgern ab, während Elfyn Evans zurückfällt

M-Sport-Pilot Ott Tänak (Ford) baute seine Führung bei der Rallye Chile, dem elften Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), auf den drei Wertungsprüfungen (WP) am Samstagmorgen (Ortszeit) deutlich aus. Im Gegensatz zu vielen seiner Konkurrenten entschied sich Tänak für die härtere Reifenmischung und lag damit goldrichtig.

Während die Konkurrenz mit abgefahrenen Reifen über die letzte Prüfung des Vormittags rutschte, fuhr Tänak fast 20 Sekunden schneller als seine Verfolger und setzte sich an die Spitze. Nach neun von 16 Sonderprüfungen beträgt sein Vorsprung auf Teemu Suninen (Hyundai) bereits 47,8 Sekunden. Thierry Neuville (Hyundai) liegt als Dritter 1.03,0 Minuten hinter Tänak.

Vor allem für Elfyn Evans (Toyota) rächte sich die Wahl der weichen Reifenmischung. Nachdem sich der Waliser auf der ersten Prüfung des Tages auf Rang zwei verbessert hatte, erlitt er auf der letzten Prüfung des Vormittags zwei Reifenschäden an der Hinterachse, verlor fast eine Minute auf Tänak und fiel auf den vierten Gesamtrang zurück.

WM-Spitzenreiter Kalle Rovanperä (Toyota) war auf der letzten Prüfung des Vormittags mit abgefahrenen weichen Reifen ebenfalls chancenlos und verlor rund 45 Sekunden auf Tänak, belegt in der Gesamtwertung aber weiter Rang fünf. "Unser Plan heute Morgen war viel zu optimistisch und das war nicht gut für die Reifen", gibt Rovanperä zu.

Sechster ist weiterhin Takamoto Katsuta (Toyota), der mit über einer Minute Rückstand auf Rovanperä und 52,8 Sekunden Vorsprung auf den Siebtplatzierten Gergoire Munster (Ford) sportlich im Niemandsland fährt.

Spannend bleibt der Kampf um die Führung in der Klasse WRC2, in der Oliver Solberg (Skoda) 16,7 Sekunden vor seinem Markenkollegen Sami Pajari liegt. In der Gesamtwertung liegen die beiden auf den Plätzen acht und neun, Lokalmatador Alberto Heller (Ford) komplettiert die Top 10.

Am Nachmittag (Ortszeit) werden die drei Prüfungen über insgesamt 77 Kilometer noch einmal gefahren, bevor am Schlusstag der Rallye Chile 2023 noch einmal vier Wertungsprüfungen auf dem Programm stehen.

Motorsport-Total.com

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