RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC Rallye Monte-Carlo 2023: Zwischenbericht Samstag #2 Kalle Rovanperä kommt bei der Rallye Monte-Carlo immer besser in Fahrt
Toyota Gazoo Racing

Rovanperä kämpft sich an Ogier heran, Keferböck stabil

Kalle Rovanperä verkürzt mit einer Fabelzeit auf der letzten WP am Samstag den Rückstand auf Sebastien Ogier auf 16 Sekunden - Lebenszeichen von Hyundai - Keferböck lässt nichts anbrennen

Sebastien Ogier (Toyota) führt die Rallye Monte-Carlo, den Saisonauftakt zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2023, vor dem Schlusstag weiter an, steht aber unter Druck seines Teamkollegen Kalle Rovanperä. Mit einer klaren Bestzeit auf der 14. Prüfung, die zum Abschluss des Tages bei Dunkelheit gefahren wurde, verkürzte der amtierende Weltmeister seinen Rückstand auf 16 Sekunden.

Auf der 21,78 Kilometer langen Prüfung "Ubraye - Entrevaux 2" war Ogier um 9,8 Sekunden langsamer. Dennoch gab sich der Franzose hinterher bei 'WRC All live' entspannt: "Ich denke, das sollte reichen. Das war die gefährlichste Etappe für Reifenschäden, also habe ich es ruhig angehen lassen und bin froh, dass die Etappe jetzt vorbei ist."

So groß wie Rovanperäs Rückstand auf Platz eins ist, so groß ist auch sein Vorsprung auf den drittplatzierten Thierry Neuville (Hyundai). Der Belgier hatte am Samstagnachmittag mit Bestzeiten auf den Wertungsprüfungen 12 und 13 für ein Hyundai-Lebenszeichen gesorgt.

Enges Duell Sordo vs. Lappi

Elfyn Evans (Toyota) baute als Vierter seinen Vorsprung auf Ott Tänak (Ford) auf 40,8 Sekunden aus. Der Este wurde auch am Nachmittag von einer nicht hundertprozentig funktionierenden Servolenkung gebremst. Sechster bleibt Takamoto Katsuta (Toyota).

Im Duell um den siebten Gesamtrang trennen die beiden Hyundai-Piloten Dani Sordo und Esapekka Lappi nur 2,6 Sekunden. Lappi verlor auf der zwölften Wertungsprüfung wegen eines Reifenschadens zunächst mehr als 20 Sekunden auf seinen Teamkollegen. Auf der 14. Prüfung verlor Sordo dann 17,8 Sekunden auf Lappi.

"Ich habe einfach versucht, die Etappe zu überstehen, denn wir waren den ganzen Tag über wirklich schlecht. Es hat keinen Sinn, in der Nacht noch etwas zu riskieren", erklärte Sordo gegenüber 'WRC All live'. Zuvor hatte der unzufriedene Spanier von einem "Problem zwischen Lenkrad und Sitz" gesprochen und damit sich selbst gemeint.

Johannes Keferböck fährt einstweilen stabil seine Zeiten weiter, womit der Samstag für ihn mit wenig Bewegung bei den Platzierungen zu Ende ging. In der WRC2 Masters Cup Wertung liegt er, gemeinsam mit Co-Pilotin Ilka Minor, nach wie vor auf Platz 3, in der WRC2-Wertung auf Platz 15 und Gesamt auf Rang 28.

Vier Wertungsprüfungen am Schlusstag

Nikolai Gryasin (Skoda) liegt trotz eines Reifenschadens auf der letzten Prüfung des Tages weiterhin auf Gesamtrang neun und damit auf Kurs zum Sieg in der WRC2-Wertung. Sein erster Verfolger Yohan Rossel (Citroën) komplettiert die Top 10.

Zum Abschluss der Rallye Monte-Carlo warten vier Wertungsprüfungen über insgesamt 67,88 Kilometer auf die Crews.

Zwischenstand nach 14/18 WP (Top 10):
01. Sebastien Ogier (Toyota) - 2:27:11.5 Stunden
02. Kalle Rovanperäa (Toyota) +16,0 Sekunden
03. Thierry Neuville (Hyundai) +32,0 Sekunden
04. Elfyn Evans (Toyota) +56,5
05. Ott Tänak (Ford) +1:37,3 Minuten
06. Takamoto Katsuta (Toyota) +2:15,7
07. Dani Sordo (Hyundai) +3:08,8
08. Esapekka Lappi (Hyundai) +3:11,4
09. Nikolai Gryasin (Skoda) +8:06,1
10. Yohan Rossel (Citroen) +8:21,3

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.

Rallye Dakar 2026: 9. Etappe

Nani Roma erobert die Gesamtführung

Die Gesamtwertung drehte sich auf der neunten Etappe komplett - Das Ford-Duo Nani Roma und Carlos Sainz führt nun vor Dacia-Speerspitze Nasser Al-Attiyah

Jännerrallye: Bericht Zellhofer

Viel Schnee war kein Vorteil

Christoph Zellhofer hatte mit dem SUZUKI Swift ZMX keine Chance - der PS-Vorteil wirkte gegen die leichteren Rally3-Autos nicht