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Blaufränkischland Rallye: Bericht Neubauer
Daniel Fessl

Mit Reifenschaden zum Sieg

Der Salzburger Hermann Neubauer und seine Co-Pilotin Ursula Mayrhofer blicken bei der Blaufränkischland Rallye 2023 auf ein durchwegs erfreuliches Ergebnis zurück. Der Test unter Rennbedingungen mit dem Skoda Fabia Rally2 Evo von Kresta Racing verlief, trotz eines Reifenschadens auf der letzten SP, bestens und endete mit dem Gesamtsieg.

Bei der Jännerrallye waren Hermann Neubauer und seine Co-Pilotin Ursula Mayrhofer zum ersten Mal im Skoda Fabia Rally2 Evo unterwegs. Am Ende der ungewohnt schnee- und eislosen Rallye gab’s gleich einmal einen Stockerlplatz mit dem vom tschechischen Team Kresta Racing eingesetzten Fahrzeug. Grundsätzlich ein erfreulicher Auftakt in die österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft 2023, doch Hermann Neubauer war bewusst, dass er noch einige Kilometer mit dem Auto brauchen würde, um sich wirklich an das Limit herantasten zu können. Dementsprechend auch seine Ankündigung unmittelbar nach der Zieldurchfahrt in Freistadt: „Vor der Rebenlandrallye werde ich bestimmt noch die eine oder andere Rallye bestreiten, um optimal vorbereitet zu sein.“

Dieses Versprechen löste das Duo Neubauer/Mayrhofer nun beim Auftakt zur ARC, der „zweiten Liga“ des österreichischen Rallyesports, genauer gesagt bei der Blaufränkischland Rallye, ein. Für einen „Test unter Rennbedingungen“ fiel die Wahl des Teams nicht zufällig auf die Rallye im Burgenland, bietet diese doch neben generell anspruchsvollen Sonderprüfungen auch einige fordernde Schotterabschnitte. So konnten verschiedene Fahrwerkseinstellungen und auch diverse Reifentypen gefahren werden – und Pilot Hermann Neubauer konnte sich ganz ohne Druck dem Grenzbereich seines Skoda Fabia Rally2 Evo nähern.

Am Ende gab’s trotz zwei Verbremsern und einem Reifenschaden auf der letzten Sonderprüfung sieben von acht SP-Bestzeiten und einen Vorsprung von 41 Sekunden auf den Zweitplatzierten, Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager. Dementsprechend zufrieden war Hermann Neubauer mit dem erfolgreichen Testeinsatz: „Klar bin ich happy, auch wenn ich zwei kleine Verbremser eingebaut habe. Und dass uns der Reifenschaden auf der letzten Prüfung nicht mehr Zeit gekostet hat, war natürlich glücklich. Das Wichtigste ist jedoch, dass ich mich ohne Druck an das Limit des Skoda herantasten konnte. Das ist super gelungen und ich fühle mich jetzt wesentlich wohler. Gerade in schnellen Passagen ist das enorm wichtig. Sagen wir es so: Die Rebenland Rallye kann kommen, wir freuen uns alle schon sehr auf die tollen Fans und die tollen Sonderprüfungen in der Steiermark!“

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