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AARC Rally Kroatien: Vorschau Mayer
Daniel Fessl

Daniel Mayer hat jetzt das Ausland im Visier

Im Lager des jungen Gießhüblers hat man sich letzte Woche kurzfristig entschieden, den Fokus auf Veranstaltungen im Ausland zu legen. Im Alpe Adria Rallye Cup wartet internationales Flair. Los geht’s am Wochenende in Kroatien.

Auf Daniel Mayer wrten in den nächsten Monaten neue, große Herausforderungen. Denn letzte Woche hat man sich kurzfristig entschieden, am Alpe Adria Rallye Cup 2023 teilzunehmen. Dort warten einerseits viele Unbekannte auf den jungen Niederösterreicher, andererseits aber auch internationales Flair und jede Menge Möglichkeiten, Neues zu erproben, neue Strecken kennen zu lernen, und erste, kontinuierliche Schritte im Ausland zu tun.
Los geht’s bereits am Wochenende, wo in Kroatien mit der „Quattro River Rally Croatia“ der erste Lauf dieser internationalen Meisterschaft in Szene geht. Mayer wird mit seinem Peugeot 208 T16 Rallye2 antreten, Co-Pilotin ist die Deutsche Alessandra Baumann.

Der Alpe Adria Rallye Cup wurde für diese Saison etwas adaptiert, birgt viele Neuerungen mit sich. Die wichtigste: Insgesamt sind neun Veranstaltungen (3 in Kroatien, jeweils 2 in Slowenien, Italien und Österreich) ausgeschrieben. Jeder Teilnehmer darf acht Rallyes bestreiten, die besten sechs Ergebnisse kommen in die Wertung.

„Mit diesem Modus hat mein doch eine große Auswahl-Möglichkeit“, sagt Daniel Mayer, der seiner ersten internationale Meisterschaft entgegenfiebert: „Mir ist klar, dass das kein leichtes Vorhaben ist. Aber ich kann davon nur profitieren und irrsinnig viel lernen. Denn ich kenne keine einzige Rallye. Das ist alles Neuland für mich. Und genau das ist die Herausforderung. Die Challenge wird sein, sich schnell auf neue Dinge einzustellen. Das ist im Rallyesport enorm wichtig.“

Die erste Möglichkeit dazu hat der Niederösterreicher bereits am kommenden Wochenende (1., 2. April) in Kroatien. Die „Quattro River Rally Croatia“ mit Start und Ziel in Karlovac, rund 60 Kilometer von der Hauptstadt Zagred entfernt, umfasst insgesamt zwölf Sonderprüfungen (drei am Freitag, neun am Samstag), die in der Region Alt-Kroatien gefahren werden.

„Ich bin schon sehr gespannt, was mich da erwartet“, sagt Daniel, „da es viele, relativ kurze Prüfungen gibt, müssen wir versuchen, schnell auf Temperatur zu kommen – und vor allem im Vorfeld gut zu besichtigen.“

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