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Neues Statement Walkner Matthias Walkner verbringt Weihnachten in Österreich im Krankenhaus
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Nach schwerem Beinbruch: Matthias Walkner 15 Stunden in Graz operiert

KTM-Pilot Matthias Walkner ist nach seinem schweren Rallye-Unfall aus den USA nach Österreich zurückgekehrt - Neues Statement des Österreichers macht Hoffnung

Nach seinem schweren Unfall, den er Anfang Dezember in den USA in Vorbereitung auf die Rallye Dakar 2024 hatte, befindet sich Matthias Walkner inzwischen wieder in Österreich.

Dass die im Januar stattfindende Dakar-Rallye für ihn schon vor dem Start gelaufen ist, das stand bereits direkt nach dem schweren Sturz vom 5. Dezember fest. Walkners neuestes Statement aber macht Hoffnung für die Zukunft.

Die Verletzungen - Brüche an Schienbein, Wadenbein und Sprunggelenk - sind mittlerweile mehrfach operiert worden. Nach einer ersten Operation, die in Palms Springs im US-Bundesstaat Kalifornien durchgeführt worden war, wurde Walkner am Mittwoch dieser Woche (20. Dezember) in Graz in seiner Heimat Österreich operiert. Der Eingriff dauerte 15 Stunden und es war noch nicht der letzte.

Von seinem gebrochenen Sprunggelenk war "nicht mehr viel übrig", wie Walkner in seinem neuesten Statement mit Verweis auf sein Ärzteteam mitteilt. Denn wie schon direkt nach dem Sturz in den USA, so wendet sich Walkner auch direkt nach der Operation in Österreich wieder mit einem ausführlichen persönlichen Beitrag auf seinem Facebook-Account an seine Fans. Dort schrieb er am Samstagabend:

"Liebe Freunde, liebe Fans. Ich denke jetzt ist der richtige Zeitpunkt um mich wieder mal zu melden. Vorweg - Vielen Dank für die unglaubliche Anteilnahme, die zahlreichen Nachrichten und Genesungswünsche! Ich liege seit der OP am Mittwoch auf der Intensivstation zur Kontrolle und bin noch sehr müde und kraftlos."

"Heute ist der erste Tag, an dem es mir wieder einigermaßen gut geht. Ich bin 15 Stunden lange operiert worden und habe nun auch noch einen Darmkeim bekommen weil mein Immunsystem so stark geschwächt ist. Deshalb bin ich aktuell auch noch auf der Intensivstation."

"Die Ärzte sind mit dem Weichteilgewebe sehr zufrieden, es ist alles gut durchblutet und der Fuß sieht trotz der langen OP wirklich gut aus. Dr. Plecko und sein Team haben unfassbares geleistet und sie haben die OP nicht beendet bevor alles perfekt zusammen gepuzzelt war. Eine unglaublich akribische Arbeit. Deshalb auch die lange OP. Angeblich war nicht mehr viel übrig vom Gelenk."

"Es war praktisch alles zerbröselt und nichts mehr da vom Knochen. Sie haben mir dann vom Becken einen Knochen entnommen und dieses Puzzle zusammengebaut. Was diese Ärzte jeden Tag leisten und während meiner 15-stündigen OP geleistet haben, ist für mich unvorstellbar und bin dem ganzen Grazer Team unendlich dankbar."

"Es ist eine sehr charakterprägende Zeit gerade. Ich merke seit heute, dass es bergauf geht. Morgen am 24. Dezember habe ich die nächste OP aber eine sehr Kleine und wenn alles gut geht darf ich am 25. oder 26. Dezember die Intensivstation verlassen. Am 27. Dezember wird dann noch das Knie operiert. Dann sollte der OP-Marathon fürs Erste abgeschlossen sein."

"Ich wünsche euch allen ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest mit euren Familien und euren Freunden. Habt eine schöne Zeit miteinander. Liebe Grüße, Hiasi"

Motorsport-Total.com

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