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Österreicher bei der Rally Karlovac
Foto: Walter Mayer

Daniel Mayer brilliert mit „alter Lady“

Daniel Mayer ließ seinen Peugeot fliegen und hatte bei der gut besetzten Rally Karlovac sogar Podestchancen. Erfolgreich auch Thomas Regner...

Noir Trawniczek

Bei der zum Alpe Adria Cup zählenden Rally Karlovac konnte Daniel Mayer gehörig aufzeigen - dem Sohn von Walter Mayer fehlten vor der letzten Sonderprüfung lediglich 4,5 Sekunden auf den drittplatzierten Hyundai-Fahrer Rok Turk.

Auf der Schluss-SP jedoch hatten Mayer und seine deutsche Copilotin Allesandra Baumann Pech: „Wir hatten nach drei Kilometern einen schleichenden Plattfuß - schade, denn Platz drei wäre möglich gewesen.“ So rutschte der Gießhübler im Endklassement auf Rang sechs ab - hinter Größen wie Nikolay Gryazin, Gus Greensmith, Rok Turk, Mauro Miele und Norbert Herczig, bis auf Turk allesamt auf Skoda Fabia rally2 unterwegs.

Umso größer ist die Leistung von Mayer einzuschätzen, schließlich pilotiert er einen schon etwas betagten Peugeot 208 T16, den er liebevoll „alte Lady“ nennt. Überhaupt sei diese Rallye seine „bislang schwierigste und eine der schönsten Rallyes“ gewesen, erklärt der 22-Jährige. „Die Streckenführung ist sehr anspruchsvoll. Oft bist du im Blindflug unterwegs, da ist der Aufschrieb extrem wichtig.“ Trotz des Reifenschadens am Schluss konnten Mayer/Baumann die Wertung der Alpe Adria Trophy für sich entscheiden. Geplant seien nun weitere Rallyes im Ausland: „Da kannst du am meisten dazulernen, das Auto besser kennenlernen und auf sehr unterschiedlichen Prüfungen fahren...“

Ebenfalls erfolgreich waren die Österreicher Thomas Regner und Gottfried Witzmann, die ihren Renault Clio R3 auf spektakuläre Art und Weise über die Prüfungen treiben und damit das Publikum erfreuen konnten - das Duo holte sich auf Gesamtrang 19 den Sieg im Alpe Adria Cup.

Weitere Österreicher*innen: Eugen Friedl/Manfred Cerny landeten in der Alpe Adria Trophy auf Platz drei, im Alpe Adria Cup belegten Gerald Hopf/Manuel Brandner sowie Kurt Jabornig/Sabine Pailer die Plätze fünf und sechs.

Enttäuscht mussten Gerald Rigler und Bernhard Ettel schon auf der zweiten Prüfung ihren Ford Fiesta RS WRC wegen eines Getriebeschadens abstellen.

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