RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Jännerrallye: Vorschau Pröglhöf
Foto: gluatnest.at

Pröglhöf schreibt Motorsportgeschichte

Luca Pröglhöf und seine Copilotin Christina Ettel werden bei der Jännerrallye erstmalig im Rahmen der Österreichischen Meisterschaft, mit einem elektrischen Opel Corsa Rally Electric in das Rennen gehen.

Mit dem ersten internationalen Titel und einem Werksvertrag bei Opel Motorsport in der Tasche ging es für den 25-jährigen Motorsportler Luca Pröglhöf in die Winterpause. Jedoch steht der nächste Meilenstein in der Karriere des jungen Niederösterreichers bereits vor der Türe. Er und seine Copilotin Christina Ettel werden bei der Jännerrallye, 03. - 05. Jänner 2025, im Raum Freistatt erstmalig im Rahmen der Österreichischen Meisterschaft, mit einem elektrischen Opel Corsa Rally Electric, in das Rennen gehen.

Vor 50 Jahren schrieb der Audi Quattro mit dem ersten Allradantrieb bei der Jännerrallye Motorsportgeschichte. Jetzt ist es wieder so weit: Zum ersten Mal wird ein rein elektrischer Opel Corsa Rally Electric im offiziellen Starterfeld und somit auch in der Wertung der Verbrenner mitfahren. Am Steuer wird der amtierende Champion Luca Pröglhöf platznehmen und den „Verbrennern“ bestimmt nichts schenken.

Pröglhöf ist in Österreich nicht nur als schneller Rallyepilot bekannt, sondern gilt auch als Pionier der Elektromobilität in diesem Sport. Bereits bei der Rallye Weiz zeigte er was mit seinem nur 136 PS starken, aber über ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmeter verfügenden Opel Corsa Rally Electric möglich ist. Mit einer zehntschnellsten Zeit im Gesamtfeld ließ er teils doppelt so starke Allradler hinter sich!

„Beruflich, aber auch hobbymäßig kenne ich beide Welten. Mit meinem Unternehmen Abocar beschäftige ich mich täglich mit Oldtimern und natürlich liebe ich den Sound und die Emotion Verbrennungsmotor. Nichtsdestotrotz muss man für neue Technologien offen sein und vor allem zeigen, dass sie funktionieren. Genau dafür sind wir hier und ich fühle mich geehrt bei dieser Weltpremiere, der Mann hinter dem Lenkrad zu sein.“, so Pröglhöf.

Der Rennwagen und das Team die dieses Projekt umsetzen wird, sind dem Nachwuchsfahrer bereits vertraut. Stohl Racing & STARD arbeiten bereits mehrere Wochen daran, das Unmögliche möglich zu machen. Einige Anpassungen am Fahrzeug sind notwendig, um optimal auf Schnee und Eis unterwegs sein zu können. Ebenfalls arbeiten Ingenieure daran, exakte Berechnungsmodelle zu erstellen, um den Energieverbrauch darzustellen und die geeignete Ladeinfrastruktur am Rennwochenende bereitzustellen.

Teamchef Manfred Stohl resümiert: „Lange Etappen und vermutlich sehr kalte Temperaturen machen uns das Leben nicht einfach. Wir investieren viel Arbeit in die Vorbereitung und müssen an das kleinste Detail denken, damit beim Rennen alles so abläuft, wie wir uns das vorstellen.“
Eine Vielzahl an regionalen Unternehmen, aber auch bestehende Partner von Pröglhöf unterstützen das Vorhaben und ermöglichen ein Rallye-Event der Extraklasse. In der INNOVAMETALL-Halle wird an beiden Renntagen die nächste Generation des Rallyesports präsentiert. Es können die e-Rallye-Fahrzeuge bewundert werden und am Live-Stream miterleben, wie Geschichte geschrieben wird.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallye Dakar 2026: 9. Etappe

Nani Roma erobert die Gesamtführung

Die Gesamtwertung drehte sich auf der neunten Etappe komplett - Das Ford-Duo Nani Roma und Carlos Sainz führt nun vor Dacia-Speerspitze Nasser Al-Attiyah

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!