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WRC: Safari-Rallye Toyota hat eine neue Radaufhängung entwickelt
Motorsport Images

Toyota: Mit neuer Radaufhängung zum Sieg bei der Safari-Rallye?

Toyota setzt bei der WRC-Rallye in Kenia eine neue Radaufhängung ein - Damit wollen die Japaner den ersten Sieg der Saison 2024 einfahren

Hyundai hat die ersten beiden Läufe zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2024 gewonnen, Titelverteidiger Toyota steht bislang mit leeren Händen da. Für die Safari-Rallye in Kenia haben die Japaner deshalb ein Upgrade am GR Yaris Rally1 vorgenommen: Die Radaufhängung wurde überarbeitet, um bei der legendären Veranstaltung die Nase vorn zu haben. Zuletzt war Toyota in Kenia bärenstark: Die Marke gewann dort die vergangenen drei Rallyes.

Die Veranstaltung gilt als eine der anspruchsvollsten im WRC-Kalender - für Mensch und Material. Bisher war der Yaris in der Rally1-Ära ein Erfolgsgarant, weshalb Toyota sowohl 2022 als auch 2023 den Herstellertitel gewann. Mit der neuen Radaufhängung soll die Vormachtstellung der Japaner in der WRC weiter gefestigt werden.

Die neue Lösung soll die Leistung und Haltbarkeit des Autos verbessern. Auch die legendären Schnorchel sollen in Kenia wieder zum Einsatz kommen. Diese sollen auch bei extremen Wetterbedingungen ein problemloses Fahren ermöglichen. Toyota hofft, Hyundai schlagen zu können, denn die Koreaner haben sowohl in Monte Carlo als auch in Schweden gewonnen.

"Es ist schwierig, das Auto für diese Veranstaltung wesentlich zu verändern, aber wir werden ein generelles Upgrade der Radaufhängung mitbringen", sagt Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala. "Es ist großartig, dass wir Schnorchel am Auto einsetzen können. Das sieht nicht nur cool aus, sondern hilft auch, wenn viel Wasser auf der Strecke ist."

Die Teams erwarten aufgrund der Regensaison viel Schlamm und Wasser auf den Wertungsprüfungen, weshalb nicht unbedingt der Fahrer mit der besten Pace gewinnen wird. Das Auto heil ins Ziel zu bringen und technische Probleme zu vermeiden, sind zwei wichtige Tugenden, um in Kenia erfolgreich zu sein.

Toyota setzt erneut drei Yaris Rally1 ein. Die Fahrer sind Elfyn Evans, Takamoto Katsuta und der aktuelle Champion Kalle Rovanperä, der 2024 nur ein Teilzeitprogramm fährt. Latvala sagt: "Wir freuen uns immer auf die Safari-Rallye. Wegen des anderen Termins könnte sie eine ganz andere Herausforderung werden: Es ist Regenzeit in Kenia und die Chance auf schwierige Bedingungen ist größer."

"Wenn es hier regnet, kann es auf den Wertungsprüfungen sehr rutschig werden und das wird eine größere Herausforderung für die Fahrer", so der Teamchef weiter. "Geduld ist immer sehr wichtig, besonders wenn das Wetter schwierig ist. Der Cleverste zu sein, kann der Schlüssel sein. Man muss nicht der Schnellste sein. Alle unsere Fahrer haben gezeigt, dass sie hier erfolgreich sein können. Wir würden gerne einen weiteren Toyota-Sieg sehen."

Motorsport-Total.com

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