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Zukunft der Rallye-WM Rally1-Autos verschwinden so schnell nicht, werden aber angepasst
Motorsport Images

Zukunft der Rallye-WM: Rally1-Autos bleiben bis 2026 - Hybrid fliegt raus!

Der FIA-Weltrat hat entschieden: Hybridautos in der Rallye-WM ab 2025 nicht mehr zugelassen - Rally1-Reglement bleibt, soll aber kostengünstiger werden

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wird auch in den kommenden zwei Jahren bis einschließlich der WRC-Saison 2026 mit Rally1-Autos in der Topklasse ausgetragen. Allerdings wird es Modifikationen geben, um die Kosten für die Teams zu senken. Darauf hat sich der FIA-Weltrat (FIA WMSC) auf seiner Sitzung am Mittwoch verständigt.

Basis für die Entscheidung waren die Ausarbeitungen der WRC-Arbeitsgruppe mit Robert Reid und David Richards an der Spitze. Konkret sieht der WMSC-Beschluss vom Mittwoch vor, dass für den Zeitraum 2025 bis 2026 die Hybrid-Einheit aus den Rally1-Autos verschwindet.

Weil durch den Wegfall der Hybrid-Einheit das Gesamtgewicht der Autos nach unten geht, soll mit "Restriktionen im Bereich des Luftmengenbegrenzers und der Aerodynamik entgegengewirkt werden".

Beschlossen wurde außerdem, dass beginnend mit der WRC-Saison 2026 ein überarbeitetes Rally1-Reglement (parallel zum bestehenden) greifen wird. Kernpunkte dieses neuen Reglements, für das sich Teams nach Wunsch ab 2026 entscheiden können, sind unter anderem eine einheitliche Sicherheitszelle, welche "Kosten und Komplexität reduzieren" soll.

Zudem wird es Teams und Tunern mit dem überarbeiteten Rally1-Reglement ab 2026 ermöglicht, die Autos mit anderer Aerodynamik zu versehen. Was die Aerodynamik betrifft, soll es aber Richtlinien geben. Die Motorleistung soll ab 2026 auf 330 PS begrenzt werden.

Bezüglich einer eigenen Klasse für Elektroautos in der Rallye-WM heißt es im WMSC-Beschluss vom Mittwoch, dass diese "zum frühestmöglichen Zeitpunkt eingeführt wird". Ein genauer Zeitpunkt wurde dafür noch nicht genannt.

Wie die Restriktionen zum Ausgleich des Hybrid-Verbots ab 2025 und zur eigenen Aerodynamik ab 2026 im Detail aussehen werden, damit beschäftigt sich in den kommenden Monaten die WRC-Kommission. Offiziell vorgelegt werden soll das neue WRC-Reglement im Juni. Dort wird es dann neben den technischen Aspekten auch neue Beschlüsse im sportlichen Bereich geben.

Zu den Anpassungen im sportlichen Bereich zählen unter anderem mehr Freiheiten für die lokalen Veranstalter bei der Gestaltung der Route ihrer jeweiligen WM-Rallye.

Motorsport-Total.com

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