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Jännerrallye: Vorschau TEC7 ORM
Foto: Harald Illmer

"Classics" wird neu als Cup ergänzt - ORM2 wird aufgewertet

Im November wurden im Rahmen der RK-Sitzung einige Neuerungen rund um das Reglement der österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft ausgearbeitet, vor wenigen Tagen wurden die neuen Reglements für 2026 von der AMF veröffentlicht  

Auf internationaler Ebene stellte die FIA EHRC – die Europameisterschaft für historische Fahrzeuge – bereits 2025 die Weichen, Fahrzeuge im Homologationszeitraum 1993 bis 2000 wurden startberechtigt, jedoch noch nicht punkteberechtigt. In Österreich können alle „Classic-Fahrzeuge“ ab 2026 in der neuen „Österreichische Rallye Classics“ nun um den „Cup-Titel“ (ORC) kämpfen. Das betrifft in erster Linie Gruppe-A Fahrzeuge von Mitsubishi, Subaru, Ford, Toyota und Lancia, zudem die erste Generation der WRC´s. Ab 1997 wurde beispielsweise der Subaru Impreza WRC, der Toyota: Corolla WRC, der Ford Escort WRC sowie einige weitere Fahrzeuge homologiert. Ebenso die KIT-Cars, wie beispielsweise der Peugeot 306 Maxi, die ab 1993 international um Siege fuhren. Die relevanten Klassen in Österreich wurden an den aktuellen FIA Anhang K angepasst. Für die ORC ergeben sich – analog zur TEC7 ORM - sechs Bewerbe, wobei die besten fünf Ergebnisse gewertet werden. Das Punktesystem wird von der HRM übernommen. Für die Teilnahme an dem „neuen ORC“ wird kein neuer Wagenpass benötigt, so können z.B. Fahrzeuge mit einem H/A Wagenpass, bis Ablauf des Passes in den Classics eingesetzt werden. Beim ersten Lauf zur TEC7 ORM 2026 werden in wenigen Tagen bereits 8 Fahrzeuge in der „Classic-Wertung“ ORC am Start stehen.

TEC7 ORM 2 wird aufgewertet

Ab 2026 ausgetragen als „Staatsmeisterschaft für seriennahe Allradfahrzeuge“ . Für die ORM2 gibt es ab 2026 einen Staatsmeistertitel – in Anlehnung an die in Vergangenheit sehr erfolgreichen „Gruppe N“, ist die ORM2 künftig die „Staatsmeisterschaft für seriennahe Allradfahrzeuge“. Davon umfasst sind die FIA-Klassen RC3 und RC2-RN4 sowie die nationalen Klassen 7.1 und 8. Wie in allen weiteren ORM-Prädikaten sind auch hier sechs Bewerbe geplant, die besten fünf Ergebnisse werden zur Wertung herangezogen. Die in der ORM2 gewerteten Fahrzeuge entsprechen weitestgehend jenen aus 2025, jedoch ohne der bislang hier mitgewerteten „Classic-Fahrzeuge“ (ORC), der RGT sowie der weiteren, älteren 2WD-Fahrzeuge. Die drei erfolgreichsten Fahrzeuge in der ORM2 waren 2025 der Renault Clio Rally3, der Toyota Yaris GR (nach nationalen Reglement einer anderen ASN) sowie der Suzuki Swift ZMX. Darüber hinaus sind für 2026 die weitere „Proto´s“, welche nach dem aktuellen „Open-N“ Reglement vorbereitet sind, oder auch Allradfahrzeuge ab BJ 2000 (Mitsubishi Evo 8, 9, 10, Subaru) gemäß Gruppe N-Reglement. Beim Auftakt der TEC7 ORM im Rahmen der „Jänner“ ist die ORM2 – nach der ORM, in der nach wie vor alle startberechtigten Fahrzeuge gewertet werden - mit 22 Teams das teilnehmerstärkste Staatsmeisterschaftsprädikat, gefolgt von der ORM3 (14 Teams) und der HRM (9 Teams).

Reglements / Allgemeine Infos aus der Rallyekommission für 2026

Das Thema „Strafsekunden für Auslassen einer Schikane“ wird überarbeitet und in die Regulation eingefügt. Wie im Zweiradbereich soll es nun im gesamten Bereich der AMF vergünstigte Juniorlizenzen geben. Die AMF hat zudem einen neuen Verein gegründet, um den Beitritt zur Sport Austria als assoziiertes Mitglied zu ermöglich, Vereine und Gesellschaften können als unterstützendes Mitglied beitreten, 2026 ist dazu eine weitere Information geplant.

Da die historische Rallye-Staatsmeisterschaft HRM in diesem Jahr wieder verstärkt Zulauf fand, bleiben die Rahmenbedingungen hier unverändert. Der FIA EHRC-Lauf in Weiz ist – verstärkt durch dem Heim-Sieg des-TEC7-Duo´s Duo Wagner/Zauner im Porsche – für 2026 erneut der Höhepunkt des historischen Rallyesports in Österreich.
Die aktuellen ORM-Termine 2026 sind hier online abrufbar: www.rallye-oem.at/sites/termine.html

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