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Waldemar Benedict 1965-2025
Fotos: Stubenberg

Waldemar Benedict verstorben

Plötzlich und unerwartet ist Waldemar Benedict mit 60 verstorben. Carl Wolfgang Stubenberg gedenkt seinem Geschäftspartner und besten Freund.

Noir Trawniczek

Plötzlich und unerwartet ist Waldemar Benedict aus dem Leben geschieden. Ältere Rallyefans kennen ihn aus seiner Zeit im Fiat Cinquecento Cup - damals hat auch die Freundschaft zwischen Benedict und Carl Wolfgang Stubenberg ihren Anfang genommen. Stubenberg erzählt: „Ich war bei Fiat verantwortlich für den Cup und 1994 war Waldemar einfach nur ein wilder Haudrauf-Typ, ein Autofreak - der aber dann immer besser wurde.“

Ab dem Jahr 2000 setzte Fiat offiziell ein Fiat Punto Kitcar ein - pilotiert hat es Waldemar Benedikt. 2001 gelang ihm damit der vierte Jahresendrang in der Staatsmeisterschaft. Später versuchte sich Benedict auch im Super 1600 und im S2000 von Peugeot.

Der letzte Einsatz, im Jahr 2011, verlief tragisch: Benedict pilotierte einen Renault Clio R3 Max bei der Lavanttal-Rallye. Doch vor dem Start einer SP erlitt Benedict einen lebensgefährlichen Aorta-Riss. Auf motorline.cc gab damals sein Teamchef Eddy Schlager Entwarnung. In seinem zweiten Leben konnte Waldemar Benedict selbst keine Rallyes mehr absolvieren - doch als erfolgreicher Gastronom und Caterer unterstützte er Piloten wie etwa Hannes Danzinger.

Carl Wolfgang Stubenberg gedenkt seinem besten Freund mit den Worten: „Waldemar war einer, der das Leben voll ausgekostet hat. Rallye war da nur eine Facette davon. Waldemar hatte ein unerschütterliches Selbstvertrauen und er hat das Leben geliebt.“ Leiden musste Waldemar Benedict nicht - er entschlief friedlich vor dem Fernseher, mit 60 freilich viel zu früh.

Am Donnerstag, den 24. Juli um 17 Uhr findet in der Pfarre Weinhaus (Gentzgasse 142) eine Gedenkmesse mit anschließender Agape statt.

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