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WRC Akropolis-Rallye : Nach SP4 Sebastien Ogier liegt nach vier Prüfungen an der Spitze
Toyota Gazoo Racing

WRC Akropolis-Rallye 2025: Jede Menge Reifenschäden - Ogier liegt vorne

Die rauen Bedingungen sorgen bei der Akropolis-Rallye für zahlreiche Reifenschäden: Auch bei Sebastien Ogier, der dennoch die Rallye anführt

Sebastien Ogier (Toyota) hat am Freitagvormittag die Führung bei der Akropolis-Rallye in Griechenland übernommen - trotz eines Reifenschadens. Der Franzose profitierte beim siebten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) von einer chaotischen vierten Wertungsprüfung, bei der zahlreiche Fahrer mit Reifenschäden zu kämpfen hatten.

Die Schotterpisten rund um Loutraki präsentierten sich bei extremer Hitze äußerst rau und staubig - eine Folge der langen Trockenperiode. Bereits nach der Zuschauerprüfung am Donnerstagabend in Athen lagen Ogier und Ott Tänak (Hyundai) zeitgleich in Führung.

In der zweiten Prüfung setzte Ogier eine Bestzeit, fiel jedoch in der dritten Prüfung auf Rang drei zurück, als der Vorteil für später gestartete Fahrer deutlich wurde - Thierry Neuville (Hyundai) etwa übernahm kurzzeitig die Führung.

Sechs Rally1-Fahrer mit Reigenschäden

Doch in der zweiten Durchfahrt von "Aghii Theodori" kam es zu größeren Verschiebungen im Klassement: Die ausgefahrenen Spurrillen und scharfkantigen Steine führten zu einer wahren Reifenpannen-Lotterie. Insgesamt sechs Fahrer in der Rally1-Kategorie hatten Reifenschäden. Darunter auch Neuville, der mit einem defekten Vorderreifen weiterfuhr und 39,5 Sekunden verlor. Damit fiel er auf Rang sechs zurück.

Bei Ogier erwischte es den linken Vorderreifen, jedoch erst kurz vor dem Ziel kompensieren, sodass er trotzdem die Bestzeit fuhr. "Es war ein perfekter Start, auch wenn es sehr rau war. Zum Glück kam der Reifenschaden nur 200 Meter vor dem Ziel", sagte Ogier. Sein Vorsprung auf Tänak beträgt 6,1 Sekunden, Adrien Fourmaux (Hyundai) liegt auf Rang drei (+14,4 Sekunden).

Während Neuville die Situation nüchtern kommentierte ("Es ist wie eine Lotterie - alle Reifen sind beschädigt."), lobte Fourmaux seine vorsichtige Fahrweise. Er hatte bewusst die rauesten Stellen gemieden und blieb von Schäden verschont. Gleichzeitig hofft er auf eine Zeitgutschrift, nachdem er bei der zweiten Prüfung im Staub von Takamoto Katsuta (Toyota) hängegeblieben war.

Rovanperä hadert mit der Abstimmung

Reifenprobleme bestimmten auch sonst das Geschehen: Katsuta, Josh McErlean, Martins Sesks (beide Ford) und weitere WRC2-Piloten mussten wegen Plattfüßen Zeit verlieren. In der zweiten Schleife der Prüfungen erwischte es unter anderem auch Elfyn Evans (Toyota), Tänak, Sami Pajari (Toyota) und Gregoire Munster (Ford).

Hinter dem Führungstrio liegt Pajari auf Rang vier (+27,5 Sekunden), gefolgt von Kalle Rovanperä, der im Toyota GR Yaris mit dem Set-up kämpfte. Evans hatte als erster auf der Straße mit wenig Grip und später einem Lenkproblem zu kämpfen, was ihn auf Platz sieben zurückwarf. Munster ist als Achter bester M-Sport-Pilot. Oliver Solberg (Toyota) führt als Gesamtneunter die WRC2-Wertung an.

Motorsport-Total.com

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