RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Mitropa Cup:  Rally Velenje
Foto: T. Mizerit

Mitropa Cup: Skulj und Nothdurfter siegen

Mark Škulj gewinnt mit Pia Šumer souverän den 4. Wertungslauf des Mitropa Rally Cup, die Österreicher Alois Nothdurfter und Manfred Cerny gewinnen die Wertung für historische Fahrzeuge. Die Wertung der Club-Championship gewinnt das deutsche Team Kainz/Solbach-Schmidt.

Die Tiki Rally Velenje (22.-24. Mai 2025) begann mit einem Donnerschlag, der erst 21jährige Mark Škulj schreib sich nicht nur buchstäblich in der letzten Minute auch in den diesjährigen Mitropa Rally Cup (MRC) ein, sondern setzte auch gleich mal auf der ersten Sonderprüfung mit dem Citroën C3 Rally2 die Bestzeit. Und dabei sollte es nicht bleiben: Von insgesamt 11 Sonderprüfungen setzte der junge Slowene 8 weitere Bestzeiten und gewinnt damit souverän den 4. Wertungslauf zum Mitropa Rally Cup 2025.

Gegen diesen Start-Ziel-Sieg konnte der Zweiplatziert, Hermann Gaßner jun. mit Copilotin Ursula Mayrhofer im Renault Clio Rally3, nichts ausrichten. Aber auch bei dieser Rallye gelingt es dem Oberbayern Gaßner jun. einmal mehr, in die Phalanx der deutlich stärker motorisierten Rally2-Fahrzeuge einzubrechen. Auch er fuhr auf 2 Sonderprüfungen die Bestzeit und war im Ziel mit seiner Platzierung mehr als zufrieden. Auf dem 3. Platz fährt die slowenische Paarung Ivan Hrženjak/Rok Gomizelj im Hyundai i20 N Rally2.

In der Wertung für historische Fahrzeuge ging es spannend zu. Die beiden Österreicher Alois Nothdurfter (Ford Sierra RS Cosworth) und Thomas Klösch (Opel Kadett GT/E) sowie der Italiener Rino Muradore (Ford Escort RS 2000 MKII) wechselten sich bei den Bestzeiten auf den Sonderprüfungen munter ab. Doch bereits am Samstagmorgen setzte sich dann das Team Alois Nothdurfter/Manfred Cerny in ihrem bärenstarken Ford Sierra RS Cosworth ab und gewann diese Wertungsgruppe klar vor den italienischen Konkurrenten Rino Muradore/Alex Petrigh mit gut anderthalb Minuten Vorsprung. Thomas und Sandra Klösch komplettierten das Podium mit Rang 3.

In der internen Wertung der Club-Championship gewinnt einmal mehr der Deutsche Martin Kainz mit seiner Beifahrerin Natalie Solbach-Schmidt (Mitsubishi Lancer Evo IX). Von der ersten Sonderprüfung an übernimmt er die Führung. Zwar gelingen dem italienischen Team Cristian Terpin/Selena Ziani im Renault Clio RS auf 5 von 11 Sonderprüfungen es die Bestzeit zu setzen, aber im Ziel hat Kainz immer noch die Nase mit einem Vorsprung von 5,4 Sekunden vorn. Dritte werden Federico Laurencich mit Copilot Alberto Mlakar (ITA) im Peugeot 106 Rallye.

Der AMTK Velenje richtete die Rallye in diesem Jahr zum 40. Mal aus. Zusammen mit der 60. Saison des Mitropa Rally Cup konnte gemeinsam mit den Veranstaltern, den Teilnehmern und dem Mitropa Cup Komitee dieses 100jährige Jubiläum mit der Siegerehrung noch gebührend gefeiert werden.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.