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"Motivation, es zu versuchen" Mit Updates am Toyota GR Yaris Rally1 greift Sebastien Ogier 2026 wieder an
Red Bull Content Pool

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

Wenige Stunden, nachdem er im November 2025 mit seinem neunten Titelgewinn in der Rally-Weltmeisterschaft (WRC) mit Sebastien Loeb gleichgezogen hatte, wurde Sebastien Ogier bereits mit Fragen zur Möglichkeit eines zehnten Titels im Jahr 2026 konfrontiert.

Jetzt, rund zwei Monate später, schickt sich Ogier an, die am Wochenende auf dem Programm stehende Rallye Monte-Carlo zum elften Mal in seiner Karriere zu gewinnen. Es wäre für den 42-jährigen Franzosen in Diensten von Toyota der Grundstein für einen möglichen zehnten WRC-Titel.

Ogier geht in die Saison 2026 nach der wohl besten Saison seiner Karriere an. Trotz seiner Entscheidung, 2025 nur eine Teilzeitsaison zu fahren und drei Rallyes auszulassen, wurde er zum neunten Mal Weltmeister. Ogier und Beifahrer Vincent Landais erzielten sechs Saisonsiege und beendeten zehn ihrer elf Rallyes auf dem Podium, womit sie Toyota-Teamkollege Elfyn Evans den WM-Titel mit vier Punkten Vorsprung entrissen.

In diesem Jahr hat Ogier angekündigt, nur an zehn der 14 Saisonstationen im WRC-Kalender 2026 teilzunehmen. Er wird also eine Rallye weniger fahren als 2025. Aber angesichts seiner starken Form tippen viele darauf, dass er abermals um den WM-Titel mitfahren wird.

"Ich denke, es war von außen ziemlich deutlich zu sehen, aber aus meiner eigenen Perspektive war [2025] definitiv eine der stärksten Saisons meiner Karriere. Deshalb denke ich, dass ich das würdigen und mit dem, was wir im vergangenen Jahr erreicht haben, zufrieden sein müssen", sagt Ogier gegenüber der englischsprachigen Ausgabe von Motorsport.com, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

"Jetzt fragen mich alle nach dem zehnten Titel, bla, bla, bla. Aber die Wahrheit ist, dass ich weiß, es wird nicht einfach, diese Leistung zu wiederholen. Mal sehen, ich kann es nur versuchen. Ich habe immer noch das gleiche gute Team um mich herum und ich habe immer noch die Motivation, es zu versuchen. Also schauen wir mal", so Ogier.

Die Rallye-WM wartet in diesem Jahr ohne den zweimaligen Weltmeister Kalle Rovanperä (Wechsel in die Super Formula) und auch ohne den Weltmeister von 2019, Ott Tänak (persönliche Auszeit) auf. Ungeachtet dessen rechnet Ogier mit einer herausfordernden Saison.

Von Ogiers Teamkollege Elfyn Evans wird erwartet, dass er den amtierenden Weltmeister herausfordert. Und Oliver Solberg, Toyota-Neuzugang und WRC2-Champion von 2025, wird von Anfang an hoch gehandelt. Es scheint, dass Hyundai nun eine stärkere Herausforderung für Toyota darstellen wird. Der koreanische Hersteller hat versucht, seine Probleme mit dem i20 N Rally1 zu beheben.

Allerdings ist auch Toyota in der Winterpause nicht untätig geblieben. Der japanische Hersteller hat weitere Upgrades für seinen alles überragenden GR Yaris vorgenommen. Für das Auto ist 2026 das letzte Jahr im Homologationszyklus. Die vorgenommenen Upgrades konzentrieren sich auf die Federung und einen neuen Heckflügel.

Auf die Frage, ob er überrascht sei, dass Toyota das Auto für 2026 nochmals überarbeitet hat, antwortet Ogier: "Das ist überall der Schlüssel zum Erfolg. Wir arbeiten weiter daran, das zu verbessern, was im vergangenen Jahr bereits gut und stark war. In diesem Sport gilt: Wenn man sich nicht ständig weiterentwickelt, fällt man zurück. Deshalb gibt es nie Zeit zum Ausruhen."

"Ich mag diese Mentalität. Das war während meiner gesamten Karriere mein Ansatz. Mal sehen, wie die Konkurrenz dieses Jahr aussieht, aber wir erwarten auf keinen Fall, dass es einfach wird. Ich denke, Hyundai wird motiviert sein, eine bessere Saison als im vergangenen Jahr zu fahren. Wir müssen also auf jeden Fall unser Bestes geben, um vorne zu bleiben", sagt der neunmalige und amtierende Rallye-Weltmeister.

Motorsport-Total.com

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