"Unangebrachter Vorfall" | 01.09.2026
Ogier entschuldigt sich bei FIA- & Paraguay-Präsidenten
Rallye-Weltmeister und Toyota-Werkspilot Sebastien Ogier entschuldigt sich auf Social Media bei Mohammed Bin Sulayem und bei Santiago Pena
Für einen "unangebrachten Vorfall" hat sich Sebastien Ogier öffentlich bei FIA-Präsident Mohammed Bin Sulayem und Paraguays Staatspräsident Santiago Pena entschuldigt. Der neunmalige und amtierende Rallye-Weltmeister hat Social Media ein Statement veröffentlicht, in dem er sich entschuldigt für seine Bedenken, die er während der Rallye Paraguay geäußert hatte.
FIA-Präsident Bin Sulayem war bei der Rallye Paraguay ebenso anwesend wie Staatspräsident Pena, um auf einer Pressekonferenz am Samstag die neuen Inhaber der kommerziellen Rechte der WRC vorzustellen. Es ist unklar, was genau Ogier im Gespräch mit den beiden gesagt hat. Fakt ist: Der neunmalige Weltmeister hatte sich am Wochenende besonders über WRC-Reifenlieferant Hankook geärgert und beschwert.
Auf der Freitagsetappe hatte Ogier zwei Reifenschäden erlitten, bevor er nach der dritten Wertungsprüfung (WP 3) mit defekter Vorderradaufhängung an seinem Toyota GR Yaris Rally1 als Ausfall notiert wurde. Ogier bezeichnete die Reifen als "nicht dem Standard einer Weltmeisterschaft entsprechend", bevor er im Gespräch mit Motorsport.com, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network, erklärte, dass es "einfach eine Lotterie" und "alles andere als akzeptabel" sei.
Am Sonntag, einige Stunden nach dem Ende der Rallye, veröffentlichte Ogier seine eingangs erwähnte Erklärung. In dieser verrät er, dass er sich am Samstagabend persönlich bei Bin Sulayem und Pena entschuldigt habe. Nachfolgend das Statement von Ogier im Wortlaut.
"Nach einer ereignisreichen und sehr gut organisierten Rallye Paraguay möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich öffentlich für den unangebrachten Vorfall gestern Nachmittag mit FIA-Präsident Mohammed Bin Sulayem und Santiago Pena, dem Präsident von Paraguay, gestern Nachmittag zu entschuldigen."
"Es war weder der richtige Zeitpunkt noch der richtige Ton, in dem ich meine Bedenken bezüglich der Weltmeisterschaft geäußert habe. Ich hatte bereits gestern Abend die Gelegenheit, mich bei beiden Präsidenten persönlich zu entschuldigen, woraufhin ein sehr konstruktives Gespräch folgte."
"Es war tatsächlich ein großartiger Moment, mit FIA-Präsident Bin Sulayem zu sprechen und einige Bereiche anzusprechen, von denen wir alle wissen, dass sie in unserem Sport Aufmerksamkeit und Verbesserungen erfordern. Gemeinsam haben wir einige klare Ziele festgelegt, deren Umsetzung ich im Hinblick auf eine bessere Zukunft des Rallyesports mit Spannung erwarte", so Ogier.



















