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ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer
Foto: Daniel Fessl

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

Christoph Zellhofer hat die Chance gesucht, gefunden und schlussendlich auch genützt. Um im Rennen um den Staatsmeistertitel in der heuer extrem stark umkämpften und deshalb hochattraktiven ORM 2 zu bleiben, sollte oder musste ein Sieg bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg an diesem Wochenende her. Dementsprechend motiviert kam der 30-jährige Juniorchef des Autohauses Zellhofer in St. Georgen am Ybbsfelde in die Steiermark.

Mit der deutschen Copilotin Anna Maria Seidl am Beifahrersitz im firmeneigenen Prototyp Suzuki Swift ZMX rückte Christoph Zellhofer an, um die wieselflinken Renault Clio Rally3 seiner Hauptkonkurrenten Günther Knobloch, Maximilian Lichtenegger und Roland Stengg auf Distanz zu halten. Denn der Stachel vom Rebenland, wo der Gesamtleader Knobloch 0,3 Sekunden vor Zellhofer ins Ziel kam, sitzt immer noch tief. „Aber diese Scharte ist jetzt ausgemerzt“, sagt der Niederösterreicher heute. Denn hinter ihm liegt tatsächlich der Murtal-Sieg in der ORM-2-Klasse. Bis es so weit war, musste das Duo Zellhofer / Seidl jedoch schwer schuften. „Geschenkt wurde uns nichts“, atmete der Sieger am Ende der Rallye durch. Vor allem am Samstagvormittag nicht, als es zu regnen begann und das nassglatte Terrain dem leichteren und dadurch wendigeren Renault von Knobloch (Lichtenegger war da schon ausgeschieden) einen Vorteil gegenüber dem zwar motorisch stärkeren, aber auch um einiges schwereren Suzuki bescherte. Der Steirer holte Sekunde um Sekunde seines Rückstands vom Vortag auf, um dann sogar noch am führenden Zellhofer vorbeizuziehen. Aber dieser Zustand hielt zum Glück nur zwei Prüfungen lang. Mit einer famosen Bestzeit auf dem nach dem Regen aufgetrockneten Stadtkurs durch Judenburg stellte sich Christoph Zellhofer selbst die Weiche in Richtung Sieg.

„Ich bin wirklich sehr froh, dass wir uns jetzt die Möglichkeit eröffnet haben, tatsächlich noch um die Meisterschaft mitkämpfen zu können. Umso mehr freue ich mich schon auf den nächsten Lauf Mitte Juli in Weiz“, hatte der Murtal-Triumphator gut lachen. Immerhin ist er mit dem Sieg Spitzenreiter Knobloch bis auf zwei Punkte nahegekommen. Dass Zellhofer / Seidl zudem die ET KÖNIG Rallye mit dem Suzuki Swift ZMX als Gesamt-Siebente und bester Nicht-Rally2-Bolide beendeten, ist da nur das berühmte Tupferl auf dem i.

Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.

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