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Rallye Dakar 2026: Prolog Mattias Ekström fuhr beim Prolog die schnellste Zeit
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Rallye Dakar 2026: Mattias Ekström gewinnt den Prolog

Ford-Doppelsieg beim Prolog der Rallye Dakar 2026: Mattias Ekström gewinnt vor Mitch Guthrie - Loeb nicht in den Top 10 - Canet bei den Motorrädern vorne

Mattias Ekström hat beim Auftakt der Rallye Dakar 2026 das erste Ausrufezeichen gesetzt. Der schwedische Ford-Werksfahrer entschied den Prolog am Samstag für sich und verwies seinen Teamkollegen Mitch Guthrie knapp auf den zweiten Platz.

Der Prolog führte über eine 95 Kilometer lange Route rund um die saudische Hafenstadt Yanbu. Da davon lediglich 22 Kilometer in die Wertung eingingen, lagen die Zeiten an der Spitze des Feldes extrem eng beieinander.

Im V8-angetriebenen Ford Raptor setzte der zweimalige DTM-Champion Ekström in 10:48,7 Minuten die Bestzeit des Tages. Dies markiert seinen dritten Prolog-Sieg bei fünf Teilnahmen, nachdem er bereits in den Jahren 2023 und 2024 mit Audi triumphiert hatte. Guthrie kam acht Sekunden hinter Ekström ins Ziel und machte damit den Doppelsieg für Ford beim Start des zweiten Werkseinsatzes der US-Marke perfekt.

X-raid-Pilot Guillaume de Mevius landete nur zwei Zehntelsekunden hinter Guthrie auf Rang drei und etablierte Mini als ersten Verfolger der Ford-Truppe. An der Seite von De Mevius saß erneut der viermalige Dakar-Sieger-Navigator Mathieu Baumel. Für den Franzosen ist es eine bemerkenswerte Rückkehr in den aktiven Wettbewerb, nachdem er im Januar des vergangenen Jahres bei einem Unfall sein rechtes Bein verloren hatte.

Dakar-Star Nasser Al-Attiyah führte das Dacia-Aufgebot an und belegte mit weiteren drei Zehntelsekunden Rückstand auf De Mevius den vierten Platz. Rang fünf ging an Toyota-Werksfahrer Seth Quintero, dicht gefolgt vom Sieger von 2025 Yazeed Al-Rajhi, der Zusammen mit Beifahrer Timo Gottschalk in seinem Overdrive-Hilux Platz sechs belegte.

Sebastien Loeb mit verhaltenem Start

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb startete relativ unauffällig in die Dakar und belegte in seinem Dacia mit über einer halben Minute Rückstand auf die Spitze nur Rang 17.

Anders als in der Motorrad-Kategorie zählen die Zeiten des Prologs bei den Autos nicht für die Gesamtwertung. Die Ergebnisse sind dennoch von strategischer Bedeutung: Die zehn schnellsten Fahrer vom Samstag haben das Recht, ihre Startpositionen für die erste richtige Etappe am Sonntag in Yanbu zu wählen.

Bei den Motorrädern sicherte sich KTM-Werksfahrer Edgar Canet den Sieg im Prolog und verwies Titelverteidiger und Markenkollege Daniel Sanders knapp auf Rang zwei. Canet meisterte den Mix aus Sand und Steinen in 11:31,9 Minuten am schnellsten und war dabei drei Sekunden schneller als Sanders. Hinter dem KTM-Duo folgte Honda-Pilot Ricky Brabec auf dem dritten Platz.

Luciano Benavides (KTM) und Ross Branch (Hero) komplettierten die Top 5, während Michael Docherty als bester Rally2-Pilot Rang sechs belegte. Der Österreicher Tobias Ebster (Hero) verpasste mit 45 Sekunden Rückstand als Elfter knapp die Top 10.

Motorsport-Total.com

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