RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Perger Mühlstein-Rallye

MCL 68 mit vier Teams in Perg dabei

Vier Teams des MC Leobersdorf stehen bei der Mühlstein-Rallye in Perg am Start, alle vier mit unterschiedlichen Herangehensweisen.

Fotos: Harald Illmer, MCL-68-Archiv

Vier Teams unter der Bewerbung des MCL 68 stehen am Samstag beim nächsten ARC-Lauf rund um Perg in Oberösterreich am Start. Einer davon hat schon im Vorfeld Grund zum Jubeln – und zwar einen doppelten! Jürgen Hell-Mühlberger feiert am Freitag Geburtstag und am Samstag Hochzeitstag.

Dennoch geht Hell-Mühlberger diesmal wieder mit dem turbobetriebenen Volvo-Aggregat in der historischen Klasse an den Start. Die tolerante, weil nicht minder motorsportbegeisterte Gattin wartet einstweilen mit dem Nachwuchs zu Hause, um vielleicht am Abend mit ihrem Liebsten nebst Hochzeitstag auch noch ein demensprechendes Ergebnis feiern zu können.

Im Hauptfeld und im Favoritenkreis der ARC findet sich Bruder Roman. Gemeinsam mit Beifahrerin Claudia Dorfbauer wird auch in Perg die Mission "Punktekonto füllen" fortgesetzt. Der Mitsubishi Evo wurde in gewohnt sorgfältiger Marnier auf seinen nächsten Einsatz vorbereitet – und so ist man guter Dinge, ein demensprechendes Ergebnis einzufahren.

Markus Jaitz mit Stammbeifahrer Gerhard Resch kommt ebenfalls nach Perg, um das ARC-Punktekonto zu füllen. Jaitz meint motiviert: "Perg und Weiz sind noch durch Sponsoren gesichert. Für den Herbst muss man dann neu verhandeln und hoffen, zusätzliche Gönner zu finden."

Das MCL-68-Quartett vervollständigen Georg Gschwandner und Helmut Aigner. Gschwandner: "Wir werden zwar wieder ein paar Punkte in der ART sammeln, aber klar ist: Bis zum Jahresende werden wir nach hinten durchgereicht. Ich wäre zwar gerne Weiz gefahren, aber weder budgetär noch vom Zeitaufwand geht es sich aus. Die NÖ-Rallye im September könnte sich eventuell ausgehen. Dobersberg mitorganisieren und fahren ist dann eher wieder illusorisch heuer."

"Das Konzept der Rallye in Perg möchte ich mir aber auch in meiner Funktion als ARC-Fahrervertreter aus Sicht des Aktiven ansehen, denn die Auswertung einer von mir initiierten ARC-Teamumfrage wird sich auch mit den verschiedenen Wünschen und Sichtweisen der einzelnen Teams ob der unterschiedlichen Veranstalterkonzepte innerhalb der ARC befassen", so Gschwandner.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Perger Mühlstein-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ERC, Rom: Vorschau Opel Junior Team

Junioren gehen als Mitfavoriten in die Hitzeschlacht

Zweiter Lauf der Rallye-Junior-Europameisterschaft 2026 bei der Rally di Roma Capitale. Doppelführung für das ADAC Opel Rally Junior Team mit Timo Schulz und Tom Heindrichs. Claire Schönborn möchte vor historischer Kulisse das Momentum aus den Vogesen nutzen.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.