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Oberland in rot-weiß-roter Hand

Die Zeltner Brüder führen weiter die Oberland-Rallye an, nach dem Ausfall von Wallenwein rückte Gaßner auf Position zwei vor, Stölzel Dritter.

Riesen-Pech für Wallenwein / Zeitlhofer, die auf der WP 9 mit Motorschaden ausschieden: „Zwei Kilometer vor dem Ziel gab es einen kapitalen Schlag und wir blieben liegen“, ärgert sich der Stuttgarter. Gassner / Schrankl rückten auf die zweite Position vor, im ersten Service des Tages lagen Stölzel / Windisch im Skoda Octavia WRC an dritter Stelle, die Führung ist weiter in den österreichischen Händen von Ruben und Thomas Zeltner.

Ein spannender Kampf bestimmt das Bild in der Super-1600-Meisterschaft. Konnten Mohe / Uhlig auf der ersten WP der zweiten Etappe zunächst die Führung übernehmen, konterten Jostes / Enderle auf SP 9:

0,8 Sekunden der Vorsprung für die Citroën-Junioren. Nach WP 10 fielen diese wiederum um fünf Sekunden zurück – Rallye-Spannung pur.

Hermann Gassner / Siegfried Schrankl (Mitsubishi Carisma EVO)
„Wildsteig ist einfach geil. Ernsthaft nach vorne attackieren geht wirklich nicht. Aber es wird zügig gereist.“

Ruben Zeltner / Thomas Zeltner (Mitsubishi Carisma EVO)
„Auf der Wildsteig-Prüfung bin ich so vorsichtig wie nie gefahren, obwohl es meine neue Lieblingsprüfung ist. Ich hoffe, so weiterfahren zu können.“

Gianni Chiorboli / Jean Campeis (Toyota Corolla WRC)
„Es geht schon etwas besser als gestern.“

Maik Stölzel / Thomas Windisch (Skoda Octavia WRC)
„Wir müssen noch Vertrauen zum Auto aufbauen. Außerdem passieren uns zu viele Anfängerfehler. Die erste Prüfung heute Morgen haben wir total verhauen, weil wir statt mit 2,0 bar Luftdruck mit 2,3 bar unterwegs waren. Dadurch wurden die Reifen überhaupt nicht warm.“

Carsten Mohe / Lutz H. Uhlig (Renault Clio Super 1600)
„Das Auto geht gut. Das Getriebe ist vielleicht zu kurz übersetzt. Wir müssen noch viel vom Auto lernen.“

Rainer Jostes / Jan Enderle (Citroën Saxo Super 1600)
„Am Start zur WP 10 habe ich den Motor abgewürgt. Der Dreher heute Morgen in der ersten Prüfung war unnötig.“

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