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DRM: Wikinger-Rallye

„Es wird Zeit, dass es losgeht“

Die DRM geht in die zweite Runde. Bei der Wikinger-Rallye wird neben der deutschen auch die dänische Meisterschaft am Start sein.

Foto: Adac

„Es wird Zeit, dass es losgeht“, nicht nur Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft (Neuberend) fiebert der Wikinger Rallye (27.-29. März 2014) rund um das schleswigsche Süderbrarup entgegen. Mit dem Shakedown, einem letzten Test unter Wettbewerbsbedingungen ab 18.00 Uhr am kommenden Donnerstag fällt der offizielle Startschuss - für die Kernmannschaft der Veranstaltergemeinschaft des AC Schleswig und der MSF Idstedt endet dann eine fast neunmonatige Vorbereitungszeit.

Das motorsportliche Großereignis zählt zur Deutschen und zur Dänischen Meisterschaft und lockt die Top-Piloten beider Länder nach Angeln, dem hügeligen Land. Vor dem Start am Freitag ab 17.30 Uhr auf dem Marktplatz in Süderbrarup steht für die Teilnehmer die Besichtigung der Wertungsprüfungen auf dem Programm. Die sind wie immer bei den Wikingern bis kurz vor dem Start geheim und zudem jedes Jahr wieder neu.

„So sind die Voraussetzungen für alle gleich und ich habe keinen Nachteil, da ich bislang hier noch nicht gestartet bin“, erläutert Mitfavorit Hermann Gaßner Junior aus dem bayrischen Surheim. Selbst in seinem Meisterjahr 2009 – als bislang jüngster Titelträger in der Deutschen Rallye-Meisterschaft - musste er die Wikinger auslassen, da er zeitgleich beim Weltmeisterschaftslauf in Portugal startete.

Der inzwischen 25-jährige ist zudem sehr gespannt, „ich höre von den Strecken hier von allen Seiten nur positives. Immer was Neues, viele kleine Kuppen und sehr selektiv.“ Auch Olaf Dobberkau (Schleusingen), der seinen knallroten Porsche 911 GT3 an den Start bringt ist begeistert, „Die DVD mit den Streckeninfos zeigt wieder, dass der Veranstalter seiner geheimen Taktik treu bleibt und jedes Jahr neue Strecken hat. Dies ist glaube ich einmalig in der Rallyewelt!“

Am Freitagabend stehen drei verschiedene Wertungsprüfungen auf dem Programm, die je zweimal zu absolvieren sind. Für die Fans bietet sich schon tagsüber und in der Servicepause ab 19.00 Uhr die Möglichkeit, auf dem Serviceplatz auf dem Marktplatz in Süderbrarup den Mechanikern bei der Wartung der Fahrzeuge über die Schulter zu schauen. Zudem ist der Rallyesport sehr offen zu seinen Fans. Es ist ein Leichtes, mit den Piloten und ihren Beifahrern ins Gespräch zu kommen und auch ein Autogramm zu ergattern.

Nach der Übernachtungspause beginnt die Samstagsetappe um 09.00 Uhr und endet mit der Zielankunft ab 17.00 Uhr auf dem Marktplatz. Einer der Höhepunkte des Samstages sind die beiden Durchgänge auf dem Zuschauerrundkurs in Süderbrarup ab 14.00 Uhr.

Für die Lokalmatadoren ist die ‚Wikinger‘ immer ein ganz besonderer Termin. Der Hamburger Jan Becker tritt mit Co-Pilotin Bianca Hutzfeldt (Kiel) erneut im Subaru Impreza WRX an. „Bianca und ich sind natürlich besonders motiviert“ erläutert Becker, „allein der Umstand, dass sie bei uns im Norden stattfindet und somit auch in unserem Umfeld eine erhöhte Aufmerksamkeit bekommt, macht es zusätzlich spannend.“ Im Schneechaos des vergangenen Jahres belegten sie Platz drei, „die Rallye war von den Wetterkapriolen geprägt, was nichts desto trotz für uns das beste Einzelergebnis in Angeln überhaupt gebracht hat. Trotzdem wäre mir schönes, klares Wetter lieber, weil es dann auch für die Zuschauer schöner ist.“

Auch das schnelle Rallye-Ehepaar Timo Grätsch und Alexandra Gawlick aus Handewitt bei Flensburg freut sich auf das Heimspiel. „Die Wikinger-Rallye hat für uns schon mal den riesigen Vorteil, dass sie nur 30 Kilometer von unserem Heimatort stattfindet. Wir fahren ja sonst zwischen 500 und 1.000 km zu den anderen Masters-Läufen. Vom Gefühl her ist es einfach sehr gut zu wissen, dass viele einheimische Freunde und Fans an den Strecken uns anfeuern.“

Grätsch ergänzt, „die Wikinger gehört seit Jahren zu einer der besten Rallyes in Deutschland. Die Streckenauswahl und die sehr gute Organisation der Rallye lässt uns immer wieder erkennen, mit wieviel Freude und Leidenschaft das Organisationsteam rund um den Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft dabei ist.“

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