RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ogier trotz Türkei-Rückschlag kämpferisch Sebastien Ogier schreibt den WM-Titel noch lange nicht ab
Motorsport Images

Sebastien Ogier trotz Türkei-Rückschlag kämpferisch: "Alles ist möglich!"

Trotz seines Ausfalls in der Türkei und 18 Punkten Rückstand auf Teamkollege Elfyn Evans schreibt Sebastien Ogier WRC-Titel Nummer sieben noch nicht ab

Vor der Rallye Italien (8. bis 11. Oktober) ist Sebastien Ogier in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in der Rolle des Jägers. Nachdem er bei der Rallye Türkei am Schlusstag mit einem Motorschaden ausgefallen war und sein Teamkollege Elfyn Evans gleichzeitig die Rallye gewann, hat Ogier in der Meisterschaftswertung vor dem vorletzten WM-Lauf 18 Punkte Rückstand auf den Waliser.

Kein Rückstand, der aus Sicht von Ogier uneinholbar ist, sofern wie geplant in dieser Woche auf Sardinien und Ende November in Belgien noch zwei WM-Läufe über die Bühne gehen. "In der aktuellen Situation weiß niemand, was die Zukunft bringen wird, alles ist unsicher", sagt Ogier mit Blick auf die COVID-19-Pandemie.

"Aber wenn wir wie geplant noch zwei Rallyes fahren, dann sind noch 60 Punkte zu vergeben. Daher ist noch alles möglich, und so lange rechnerisch die Möglichkeit besteht, werden wir weiter kämpfen", sagt er.

Und diesen Kampf glaubt Ogier erfolgreich gestalten zu können, sollte die Technik ihm nicht erneut einen Strich durch die Rechnung machen. "Wir haben in dieser Saison noch keinen großen Fehler gemacht und tun auch sonst alles dafür, dass der Titel in Reichweite bleibt. In der Türkei waren wir schnell und hätten viele Punkte für die Meisterschaft holen können. Aber das hat nicht funktioniert."

Auch die Motivation sei laut Ogier "kein Problem", wenngleich er auch zugibt: "Natürlich ist das ein Parameter, der sich im Laufe der Jahre entwickelt. Um den siebten Titel zu kämpfen ist etwas anderes als beim ersten Mal."

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Kroatien: Bericht K4 Rally Team

Tabellenführung im WRC Masters Cup zurückerobert!

Mit einem klaren Sieg im WRC Masters Cup konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor bei der WM-Rallye in Kroatien die Tabellenführung zurückerobern. Schon in zwei Wochen soll ein weiterer Masters-Sieg eingefahren werden. Johannes ist top motiviert: „Auf Gran Canaria volle Attacke!“

ARC, Lavanttal: Bericht Gschwandner

Rallyefahrende Fahrschullehrer mit „Bildungsauftrag“

Der Obmann der Austrian Rallye Challenge und des MCL 68 fuhr nach siebenjähriger Pause wieder eine gezeitete Rallye. Traditionelle Rallye als Bühne für wichtiges Verkehrssicherheitsprojekt.

Lavanttal Rallye: Mitropa Rally Cup

Stengg & Kobal gewinnen Mitropa Cup

Roland Stengg gewinnt mit Beifahrerin Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) die Mitropa Rally Cup Wertung. In der Gruppe der historischen Fahrzeuge siegen Alois Nothdurfter/Manfred Cerny auf ihrem Ford Sierra RS Cosworth.

ARC, Lavanttal: Bericht Neulinger

ORM3 & ART2-Sieg als Geburtstagsgeschenk

Marcel Neulinger machte sich mit dem dritten Saisonsieg im Folge (TEC7 ORM3 & ART2) bei der 48. Lavanttal Rallye selbst ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Mit Co-Pilot Jakob Ruhsam strich der Doppelstaatsmeister im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF in Kärnten abermals volle Punkte ein!

Mitropa Cup: Vorschau Rally Porec

24 MRC-Teams bei 27. Rally Porec

Erst zum zweiten Mal im Meisterschaftskalender vertreten, gehen 24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) bei der Rally Porec in Kroatien an den Start.