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Ogier trotz Türkei-Rückschlag kämpferisch Sebastien Ogier schreibt den WM-Titel noch lange nicht ab
Motorsport Images

Sebastien Ogier trotz Türkei-Rückschlag kämpferisch: "Alles ist möglich!"

Trotz seines Ausfalls in der Türkei und 18 Punkten Rückstand auf Teamkollege Elfyn Evans schreibt Sebastien Ogier WRC-Titel Nummer sieben noch nicht ab

Vor der Rallye Italien (8. bis 11. Oktober) ist Sebastien Ogier in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in der Rolle des Jägers. Nachdem er bei der Rallye Türkei am Schlusstag mit einem Motorschaden ausgefallen war und sein Teamkollege Elfyn Evans gleichzeitig die Rallye gewann, hat Ogier in der Meisterschaftswertung vor dem vorletzten WM-Lauf 18 Punkte Rückstand auf den Waliser.

Kein Rückstand, der aus Sicht von Ogier uneinholbar ist, sofern wie geplant in dieser Woche auf Sardinien und Ende November in Belgien noch zwei WM-Läufe über die Bühne gehen. "In der aktuellen Situation weiß niemand, was die Zukunft bringen wird, alles ist unsicher", sagt Ogier mit Blick auf die COVID-19-Pandemie.

"Aber wenn wir wie geplant noch zwei Rallyes fahren, dann sind noch 60 Punkte zu vergeben. Daher ist noch alles möglich, und so lange rechnerisch die Möglichkeit besteht, werden wir weiter kämpfen", sagt er.

Und diesen Kampf glaubt Ogier erfolgreich gestalten zu können, sollte die Technik ihm nicht erneut einen Strich durch die Rechnung machen. "Wir haben in dieser Saison noch keinen großen Fehler gemacht und tun auch sonst alles dafür, dass der Titel in Reichweite bleibt. In der Türkei waren wir schnell und hätten viele Punkte für die Meisterschaft holen können. Aber das hat nicht funktioniert."

Auch die Motivation sei laut Ogier "kein Problem", wenngleich er auch zugibt: "Natürlich ist das ein Parameter, der sich im Laufe der Jahre entwickelt. Um den siebten Titel zu kämpfen ist etwas anderes als beim ersten Mal."

Motorsport-Total.com

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