RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Große Fragezeichen hinter kommenden Rallyes
Foto: XPB

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Der Corona-Virus hat auch die WRC fest im Griff, abgesagt sind die kommenden Rallyes trotzdem nicht, der WRC-Promoter möchte weiter zuwarten.

Nachdem die Ende April geplante Rallye Argentinien wegen der weltweiten Coronavirus-Pandemie abgesagt wurde, steht auch hinter den nächsten Läufen der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ein großes Fragezeichen.

Vom 21. bis 24. Mai soll die WRC in Portugal fahren, danach steht vom 4. bis 7. Juni die Rallye Italien auf Sardinien im Kalender. In beiden Ländern steht das öffentliche Leben allerdings momentan still, zudem sind die Grenzen des Schengen-Raums geschlossen.

Dennoch gehen die Vorbereitungen auf die beiden WM-Läufe nach Angaben der WRC-Organisatoren zunächst weiter. Bis zu einer Entscheidung der jeweiligen Regierungen will die WRC die Veranstaltungen nicht von sich aus absagen oder verschieben. Informationen aus Portugal werden in der ersten April-Woche, Details aus Italien bis zum 25. März erwartet.

Auch im Fall der Safari-Rallye in Kenia (16. bis 19. Juli) wartet die WRC auf eine Entscheidung der Regierung. Aktuell hat das afrikanische Land zur Eindämmung des Virus seine Grenzen geschlossen.

"Unser Ziel ist es nun, die sich entwickelnde Situation rund um die Pandemie und die staatlichen Restriktionen weiterhin so gut wie möglich zu beobachten", sagte ein Sprecher des WRC-Promoters. "Wir sind weiterhin entschlossen, so viele Rallyes wie möglich durchzuführen, entweder zum geplanten oder zu einem späteren Zeitpunkt."

"Die Verschiebung einer WRC-Rallye kann aus logistischen Gründen, der Zugänglichkeit von Straßen und Wälder oder auch wegen des Wetters sehr schwierig sein. Wir sind aber fest entschlossen, so viele Veranstaltungen wie möglich durchzuführen."

"Es gibt eine Sorgfaltspflicht gegenüber allen Beteiligten, einschließlich Fans, Fahrern, Teams, Medien, Lieferanten und anderen, nicht nur uns selbst, sondern auch die Allgemeinheit zu schützen, und dies bleibt unser Hauptaugenmerk."

© Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ERC, Rom: Vorschau Opel Junior Team

Junioren gehen als Mitfavoriten in die Hitzeschlacht

Zweiter Lauf der Rallye-Junior-Europameisterschaft 2026 bei der Rally di Roma Capitale. Doppelführung für das ADAC Opel Rally Junior Team mit Timo Schulz und Tom Heindrichs. Claire Schönborn möchte vor historischer Kulisse das Momentum aus den Vogesen nutzen.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ERC, Rally di Roma Capitale: Bericht

Lernrallye im ERC-Lernjahr

Österreichs Nachwuchs-Hoffnungen Maximilian Lichtenegger und Marcel Neulinger haben in Rom eines ganz sicher: Dazugelernt.

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.