RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Weltmeister Tänak hat Lektion gelernt
Hyundai Motorsport

Ich habe meine Lektion gelernt

Ott Tänak hat seine Lehren aus dem wilden Abflug bei der Monte gezogen, für Schweden ist der Hyundai-Werkspilot zuversichtlich.

Das Rallye-Debüt von Ott Tänak im Hyundai hat bei der Rallye Monte Carlo mit einem schweren Unfall geendet. Der amtierende Weltmeister und sein Beifahrer Martin Järveoja blieben unverletzt. Bei der Rallye Schweden am kommenden Wochenende brauchen die beiden Esten ein gutes Ergebnis, wenn sie in der WM nicht den Anschluss verlieren wollen.

Monte-Sieger Thierry Neuville (Hyundai) hat 30 Punkte auf dem Konto und Sebastien Ogier (Toyota) 22. Tänak steht nach dem Crash bei null Punkten. "Seit der Monte fühle ich mich jeden Tag besser", sagt Tänak. "Wir haben eine sehr gute Lektion gelernt. Wenn wir einen neuen Abschnitt fahren, müssen wir noch konzentrierter sein."

Einen Vorteil hat Tänak für Schweden auf seiner Seite, nämlich die späte Startposition. Und dass er auf Schnee schnell ist, hat er im Vorjahr mit dem Sieg bewiesen. "In Schweden zu fahren, ist immer etwas Besonderes, vor allem wenn es gefroren und vereist ist. Der Grip der Spikereifen ist sehr hoch und vermittelt ein gutes Gefühl."

Nun muss Tänak bei seiner zweiten Rallye im Hyundai ein gutes Ergebnis holen. Das weiß der 32-Jährige: "Es wird wichtig, Punkte zu sammeln und uns Schritt für Schritt zu verbessern. Zum ersten Mal fahre ich mit dem Hyundai auf losem Untergrund. Hoffentlich erzielen wir ein gutes Ergebnis." Auch teamintern muss Tänak zurückschlagen, denn der Vorteil liegt bei Neuville.

Die Motivation ist beim Belgier nach seinem ersten Monte-Triumph groß. In Schweden hat Neuville 2018 gewonnen. Abzuwarten bleibt, wie sich die Schneesituation in der Region Värmland entwickeln wird. Die Route musste bereits verkürzt werden, da einige Prüfungen - darunter Vargasen - wegen Schneemangels gestrichen werden mussten.

"Wenn es weniger Schnee als in den vergangenen Jahren gibt, wird es sehr schwierig, die Prüfungen zu fahren", glaubt Neuville. "Die Spikereifen sind sehr schmal und hoch. Auf Schotter funktionieren sie nicht gut, weshalb es knifflig wäre. Ohne den Schneewällen wird die Rallye auch schneller und weniger interessant. Drücken wir die Daumen für viel Schnee."

Den dritten Hyundai wird statt Sebastien Loeb Craig Breen in Schweden steuern. Im vergangenen Jahr feierte der Ire dort mit Platz zwei in einem Citroen sein bisher bestes Karriereergebnis.

© Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weltmeister Tänak hat Lektion gelernt

Weitere Artikel:

Voller Erfolg bei der Premiere der neuen Grasl Rallye Horn, der dritten von vier reinen ARC-Rallyes 2026. Den ARC-Sieg feiert wie in Krumbach Rene Kiehtreiber - dahinter landen Bernhard Hengl bei dessen tollem Allrad-Debüt und Gerolf Schuller.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Mayer

Neues Geschäftsmodell im Hause Mayer

Die Familie Mayer aus Gießhübl hat ihr Portfolio erweitert: Neben dem Autohaus in Gießhübl und der Landwirtschaft in Kaltenleutgeben wurde nun die Mayer Motorsport S.R.O. ins Leben gerufen.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Easy Drivers

Easy Drivers bei zwei Bewerben am Podest

Dritter Klassenplatz bei der Grasl Rallye und Rang zwei im 4-Stunden-Offroad-Cup: Das Team blickt auf ein erfolgreiches Motorsportwochenende zurück

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 1

WM-Start mit angezogener Handbremse

Der Steirer Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben heute ihr Abenteuer Sardinien-Rallye erfolgreich eröffnet / Für die nächsten drei anstrengenden Tage hat sich das Duo noch Reserven offengelassen

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Zellhofer

Zellhofer/Seidl haben wieder viel dazu gelernt

Regierende ORM2 Staatsmeister werden im Waldviertel als Vierte gewertet. Der Ford Fiesta Rally2 des ZM-Racing Team erwies sich wieder als Spitzenauto