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IRC: Curitiba

Südamerika-Premiere für die IRC

Im fernen Curitiba wird die zweite Runde der IRC abgehalten – als Doppelveranstaltung mit der WTCC. Franz Wittmann ist jedoch wie viele nicht am Start.

Michael Noir Trawniczek

Im fernen Curitiba steigt an diesem Wochenende die zweite Runde der Intercontinental Rally Challenge (IRC) – die Veranstalter haben ein neues Konzept entwickelt: Die „Rally Internacional de Curitiba“ findet zeitgleich mit dem WTCC-Rennen statt, der Servicepark befindet sich im Fahrerlager des Curitiba International Circuit.

Die Schotter-Strecke führt rund um Curitiba bis ins südliche Rio de Janeiro. Die Rallye wird am Freitagmorgen eröffnet und am Samstag zu Mittag bereits wieder beendet – rechtzeitig vor dem Qualifying der WTCC. [Ein Bericht erfolgt nach dem Zieleinlauf, d. Red. ]

Für die IRC ist es die Premiere in Südamerika – von den Stars der Serie sind jedoch nur eine Handvoll ins ferne Brasilien gereist: Freddy Loix, Giandomenico Basso, Nicolas Vouilloz, Anton Alen und Kris Meeke kämpfen um Punkte – der Rest des Feldes besteht vorwiegend aus brasilianischen Rallye-Größen. In der IRC werden heuer zehn Läufe abgehalten, es werden jedoch nur die besten sieben Resultate für die Endwertung herangezogen.

So bleiben auch die Chancen jener Piloten aufrecht, die nicht nach Curitiba gereist sind. Franz Wittmann beispielsweise hat auf die weite Reise verzichtet und wird erst beim übernächsten Lauf in Portugal wieder am Start sein. Ebenfalls nicht angetreten sind IRC-Leader Sébastien Ogier und der auf Platz 3 der Tabelle liegende Stephane Sarrazin - und auch die beiden Werks-Skoda von Jan Kopecky und Juho Hänninen sind nicht dabei. Anton Alen möchte sich ins Geschichtebuch eintragen – denn sein Vater Markku Alen gewann vor genau dreißig Jahren die erste Brasilien-Rallye der WM-Geschichte.

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