RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Toyota in der Rallye-WM: Jari-Matti Latvala wird neuer Teamchef Jari-Matti Latvala ist drei Jahre für Toyota gefahren
LAT

Toyota in der Rallye-WM: Jari-Matti Latvala wird neuer Teamchef

Toyota gibt den Nachfolger von Tommi Mäkinen bekannt: Jari-Matti Latvala wird neuer Teamchef in der Rallye-WM - Letzter Puzzlestein in der Umstrukturierung

Toyota setzt die Umstrukturierung des Rallye-Teams fort. Es steht schon länger fest, dass das WRC-Projekt in Zukunft von Köln aus geleitet wird. Tommi Mäkinen ist nicht mehr in der Funktion des Teamchefs. Diese Rolle übernimmt künftig Jari-Matti Latvala.

Nach dem Ausstieg von Volkswagen wechselte Latvala für die Saison 2017 zu Toyota und fuhr drei Jahre lang den Yaris. Zwei Rallyes konnte er gewinnen. 2020 war dann kein Platz mehr für den Finnen. Er bestritt die Rallye Schweden mit einem privat eingesetzten Toyota.

Latvala wurde ausgewählt, damit er das Management mit seinen Erfahrungen als Fahrer bereichern kann. Zum Kreis des Managements zählen auch Yuichiro Haruna (Projektdirektor), Kaj Lindström (Sportdirektor) und Tom Fowler (Technikdirektor).

"Es ist eine Ehre für mich, diese Position im Team übernehmen zu dürfen", sagt Latvala. Er wurde direkt von Toyota-Präsident Akio Toyoda, der ein großer Rallye-Fan ist, ausgewählt. "Ich freue mich darauf, die Arbeit, die er mit Tommi begonnen hat, fortzusetzen."

"Ich war als Fahrer von Beginn an Teil des Teams. Als Teamchef sehe ich jetzt das größere Gesamtbild. Ich muss alle im Team motivieren, damit wir gut zusammenarbeiten und die besten Ergebnisse holen. Es ist eine neue Herausforderung für die ich bereit bin."

"Die Saison 2021 steht schon vor der Türe. Unser komplettes Paket ist bereit. Wir haben ein bewährtes Auto und setzen auf die gleiche starke Fahreraufstellung. Jeder weiß, was für die Vorbereitung auf die Rallye Monte Carlo im Januar zu tun ist.

Weltmeister Sebastien Ogier und Elfyn Evans werden alle Rallyes bestreiten. Auch Nachwuchstalent Kalle Rovanperä ist im dritten Yaris dabei. Für den Japaner Takamoto Katsuta ist ebenfalls eine volle Saison geplant.

Latvala bestritt in seiner Karriere 209 Rallyes in der Weltmeisterschaft. Damit ist er Rekordhalter. Er feierte 18 Siege und wurde dreimal Vizeweltmeister (2010, 2014, 2015).

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

WRC Kanaren Rallye am Wochenende

Warum sich Sordo auf sein WRC-Comeback freut

Dani Sordo kehrt am Wochenende anlässlich der Kanaren-Rallye ins Hyundai-Werksteam zurück - Den Wettbewerb hat der Spanier nicht vermisst, aber ...

TEC7 ORM3, Lavanttal Rallye: Bericht

Marcel Neulinger erneut das Maß der Dinge

Mit Marcels älterem Bruder Nico (Rang drei) standen gleich zwei Neulingers am Siegerpodest in Wolfsberg. Lukas Dirnberger hält sich mit Rang zwei im Titelrennen.

ARC, Lavanttal: Bericht Neulinger

ORM3 & ART2-Sieg als Geburtstagsgeschenk

Marcel Neulinger machte sich mit dem dritten Saisonsieg im Folge (TEC7 ORM3 & ART2) bei der 48. Lavanttal Rallye selbst ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Mit Co-Pilot Jakob Ruhsam strich der Doppelstaatsmeister im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF in Kärnten abermals volle Punkte ein!

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.