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Oliver Solberg zur Umstellung auf WRC-Auto Oliver Solberg hatte beim ersten Test im WRC-Auto jede Menge Spaß
Hyundai Motorsport

Oliver Solberg: Umstellung auf WRC-Auto einfacher als gedacht

Nach seinem ersten Test ist Oliver Solberg vom Hyundai i20 WRC begeistert: Bei Nachtfahrten nahm Teamchef Andrea Adamo auf dem Beifahrersitz Platz

Die Umstellung vom Rally2-Auto der WRC2 auf das World-Rally-Car von Hyundai ist Oliver Solberg nicht schwer gefallen. Nach seinem ersten Test im i20 WRC am vergangenen Sonntag in Finnland zeigte sich der Sohn von Petter Solberg vom Fahrverhalten des WRC-Boliden begeistert.

"Das Auto war eigentlich unkomplizierter und etwas einfacher zu fahren, als ich gedacht hätte", sagt Solberg. "Was mich besonders beeindruckt hat, war der Grip in den schnellen Kurven. Die Aero ist unglaublich. Im Zusammenspiel mit dem Zentral-Differenzial ist das Auto einfach unglaublich."

Der 19-Jährige wird bei der Arctic-Rallye (26. bis 28. Februar) erstmals in der Top-Klasse der Rallye-Weltmeisterschaft starten. Beim Test auf Schnee in Finnland, der bei besten Wetterbedingungen mit Sonnenschein und Temperaturen von minus neun Grad Celsius stattfand, sammelte das Ausnahmetalent erste Erfahrungen am Steuer des Hyundai i20 WRC.

Allerdings nicht unter optimalen Voraussetzungen. Denn aufgrund der Reisebeschränkungen in Folge der COVID-19-Pandemie konnte sein etatmäßiger Beifahrer Aaron Johnston nicht aus England nach Finnland reisen. Stattdessen nahm Martin Järveoja, der Beifahrer von Ott Tänak auf dem Sitz neben Solberg Platz.

"Wir sind verschiedene Fahrwerks- und Differenzial-Abstimmungen durchgegangen und haben ein paar gute Sachen gefunden", sagt Solberg über den Test. "Es wäre schön gewesen, wenn es auf der Strecke ein paar richtig schnelle Kurven gegeben hätte, einfach um zu sehen, was bei Vollgas geht."

Später am Tag durfte der 19-Jährige das WRC-Auto dann auch bei Dunkelheit fahren. Dabei war sein Beifahrer dann niemand geringeres als Hyundai-Motorsportchef Andrea Adamo. "Dass Andrea bei den Fahrten im Dunkeln bei mir im Auto gesessen hat, war eine Ehre. Ich muss ihm und allen bei Hyundai Motorsport danken, dass sie dieses Auto gebaut haben und mir diesen Traum erfüllen", so Solberg.

"Abgesehen vom Fahren war es fantastisch, mit den Ingenieuren, Mechanikern und allen anderen im Team zu sprechen. Das ist eine wirklich tolle Truppe, sie sind so motiviert und cool", freut sich der Norweger auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Werksteam von Hyundai.

Motorsport-Total.com

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