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Red Stag: 25 Punkte für beide? Doch kein Wagner-Protest!

Saisonauftakt mit weiteren Fragezeichen

Die Posse rund um die Red Stag Rallye Extreme geht weiter: Was bei der letzten SP wirklich passiert ist, warum es nun zumindest inoffiziell zwei Sieger gibt und weshalb diese Lösung fragwürdig escheint ...

Stefan Schmudermaier, Noir Trawniczek

Weiter Tohuwabohu rund um die Red Stag Rallye Extreme. Was war passiert: Auf SP 7 sind Neubauer und Wagner bereits in den Rundkurs gestartet als die Organisationsleitung beschloss, SP7 zu canceln und die als identische Prüfung geplante SP 8 vorzuziehen. Das heißt, Neubauer und Wagner wussten nicht, dass Sie eigentlich bereits in die finale SP8 gestartet sind.

Diese kurzfristige Änderung während der laufenden SP könnte wohl auch die Erklärung dafür sein, dass Gerald Riegler sechs Minuten warten musste, ehe der Start freigegeben wurde. Nach Riegler wurden zwei weitere Piloten auf die Prüfung geschickt, ehe diese abgebrochen wurde. Übermittelter Grund war die aufgrund starker Staubentwicklung massiv eingeschränkte Sicht.

Simon Wagner beendete die Prüfung um über 20 Sekunden schneller als Neubauer und hätte die Rallye damit gewonnen. Die Sportkommissäre versuchten unserer Information nach den entstandenen Streit zu schlichten – ein Protest seitens Simon Wagner war angedacht, wurde dann aber nicht eingebracht – und entschlossen sich nach Rücksprache mit den beiden Piloten, den Sieg zu teilen und beiden 25 Punkte zu geben. Es darf aber bezweifelt werden, ob diese Lösung bestand haben wird.

Warum die letzte SP nicht einfach gestrichen wurde ist auch schnell erklärt, da bereits SP 1 gecancelt werden musste – es war keine Feuerwehr am Start – hätte man es nicht auf die für einen ÖM-Lauf erforderlichen SP-Kilometer gebracht und es hätte überhaupt keine Punkte gegeben.

Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden, wie es in dieser Causa weitergeht!

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