RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Katsuta will keine Arbeitsteilung mit Ogier Takamoto Katsuta fährt seit 2020 in der Rallye-WM für Toyota
Motorsport Images

Katsuta: Warum er 2022 vierten Toyota gegenüber drittem bevorzugen würde

Takamoto Katsuta hofft für die WRC-Saison 2022, dass sein aktuelles Programm im vierten Yaris fortgesetzt wird - Kein Interesse an Arbeitsteilung mit Sebastien Ogier

Seit dem vergangenen Jahr fährt Takamoto Katsuta in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) für Toyota. Allerdings greift der Japaner nicht für das offizielle Werksteam ins Lenkrad, sondern fährt gewissermaßen für das "B-Team", unter dessen Nennung man einen vierten Yaris WRC an den Start bringt.

Mit Blick auf die WRC-Saison 2022 würde Katsuta am liebsten weiterhin genau diese Rolle bekleiden anstatt in das dritte Werksauto bei Toyota zu wechseln. Warum? "Ich habe dem Team vorgeschlagen, dass ich gerne die volle Saison fahren würde, weil Erfahrung sammeln zum jetzigen Zeitpunkt einfach das Wichtigste für mich ist", sagt Katsuta im Gespräch mit unserer englischsprachigen Schwesterplattform 'Motorsport.com'.

Bislang hat Toyota sein Aufgebot für die erste WRC-Saison der Rally1-Ära noch nicht bekanntgegeben. Als Favoriten auf zwei der drei neuen Yaris Rally1 gelten Kalle Rovanperä und Elfyn Evans, die kürzlich beide den aktuellen Entwicklungsstand dieses Autos getestet haben.

"Man weiß nie genau wie die Zukunft aussehen wird, aber es sieht so aus als würde es so weitergehen wie im Moment", sagt Katsuta und erklärt: "Ich glaube nicht, dass ich Werksfahrer sein werde, denn es sieht so aus als würde sich Seb Ogier das [dritte] Auto mit jemandem teilen." Damit spricht der Japaner auf die Teilzeitsaison 2022 für Ogier an. Als Favorit für diejenigen Rallyes, die Ogier dann nicht fahren würde, gilt inzwischen Esapekka Lappi.

Katsuta aber nimmt einen vierten Yaris Rally1 ins Visier: "Ich will so viele Rallyes wie möglich fahren. Selbst wenn es das vierte Auto sein sollte, will ich die komplette Saison fahren. Das wäre für mich das Beste. Ich glaube, die Leute im Team denken genauso. Ich hoffe, dass es so kommen wird."

Bei der Rallye Akroppolis am kommenden Wochenende in Griechenland wird Katsuta nicht dabei sein. Grund dafür ist ein Notfall in der Familie seines britischen Beifahrers Keaton Williams. Weil dieser kurzfristig nach Hause zurückgekehrt ist und man in der Kürze der Zeit keinen Ersatz gefunden hat, muss Katsuta auf den neunten WRC-Saisonlauf verzichten.

Bei den ersten sechs Rallyes in dieser Saison kam Katsuta stets in den Top 6 ins Ziel, wobei er mit P2 bei der Safari-Rallye in Kenia seinen ersten Podestplatz eingefahren hat. Zuletzt allerdings verbuchte der Japaner sowohl in Estland als auch in Belgien eine Nullnummer. Im vergangenen Jahr hatte Katsuta, der aus dem Toyota-Nachwuchsprogramm kommt, noch nicht die volle Saison bestritten.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

MRC, Rallye du Valais: Bericht

Starker Sieg von Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen bei der Rallye Internationale du Valais das Saisonfinale des Mitropa Rally Cup. Manuel Kößler verteidigt mit Copilot Benedikt Hofmann seine Meisterschaftsführung und gewinnt den Mitropa Rally Cup in seiner 61. Saison.

Luca Waldherr im motorline-Talk

„Ein Meilenstein für Waldherr Motor Sport“

Waldherr Motor Sport feierte am Wochenende mit Timo Schulz den Titel in der JuniorERC - für Teambetreiber Luca Waldherr ist es der erste Euopameistertitel. Wir baten ihn zum Interview.

EHRC Gravel, Brunello: Vorschau Schindelegger

Eine große Karriere endet bald

52 Jahre! Seit Helmut Schindelegger den Führerschein besaß, war er auch Teil der österreichischen Rallyeszene. Und nun, nach 52 Jahren, erklärt er seinen Rücktritt vom aktiven Motorsport und fährt damit auch die letzte Rallye in Österreich.

Peter Klein Kolumne

Je größer die Schwierigkeit…

...die man überwindet, desto größer ist der Sieg! - motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erzählt von seinem neuerlichen Besuch bei Marcel Neulinger - sein Bericht klingt zuversichtlich...