RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ott Tänak: "Zuverlässigkeit wichtiger als Performance" Ott Tänak will 2022 bei Hyundai in die Erfolgsspur zurückkehren
Hyundai Motorsport

Ott Tänak: "Zuverlässigkeit wichtiger als Performance"

Hyundai-Pilot Ott Tänak glaubt, dass zu Beginn der WRC-Saison 2022 die Standfestigkeit der Rally1-Boliden die Grundlage für gute Ergebnisse sein wird

Mit den Rally1-Fahrzeugen, die erstmals in der Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft über Hybrid-Antriebe verfügen, betritt die WRC in der Saison 2022 Neuland. Nach Einschätzung von Hyundai-Pilot Ott Tänak wird es daher in der Anfangsphase der Saison, die vom 20. bis 23. Januar mit der Rallye Monte-Carlo beginnt, vor allem darauf ankommen, ein standfestes Auto zu haben.

"Zu Beginn des Jahres wird die Zuverlässigkeit entscheidend sein", sagt Tänak im Gespräch mit der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'. "Ich denke, am Anfang müssen wir möglichst viel fahren und Punkte sammeln, also wird Zuverlässigkeit wichtiger sein als Performance."

Für Tänak persönlich wird es 2022 darauf ankommen, in der dritten Saison mit Hyundai eine Trendwende zu schaffen. Anfang 2020 war der Este als amtierender Weltmeister von Toyota zum Werksteam des südkoreanischen Herstellers gewechselt, war dort aber nicht in der Lage, an seine Erfolge aus den Jahren 2018 und 2019 anzuknüpfen. Bisher gewann Tänak für Hyundai erst zwei WM-Rallyes.

"Sagen wir so, die letzten beiden Jahre waren nicht sehr erfolgreich, daher ist es für mich eine gute Chance, mit den Jungs zu arbeiten und ein gutes, starkes Auto zusammenzustellen", schöpft Tänak Zuversicht.

Allerdings sind die Rahmenbedingungen bei Hyundai nicht ideal. Die Entwicklung des Rally1-Autos hatte spät begonnen, da der Vorstand des Unternehmens die Fortsetzung des WRC-Engagements lange offengehalten hatte. Ein schwerer Testunfall von Thierry Neuville warf das Programm weiter zurück. Und dann ging im Dezember 2021 überraschend Motorsportchef Andrea Adamo von Bord.

Auf die Stimmung und Einsatzbereitschaft des Teams hat das laut Tänak aber keine negativen Auswirkungen. "Es ist gut zu sehen, dass die Leute im Moment hart arbeiten, auch wenn wir ein bisschen spät angefangen haben und in der Entwicklung ein bisschen zurückliegen. Ich bin sicher, dass wir dieses Jahr hart kämpfen können."

"Es [das Auto] kommt langsam ins Rollen. Das Potenzial ist da und es scheint ein gutes Paket zu sein, also müssen wir einfach lernen und verstehen, wo das Fenster für dieses Auto ist und wie es funktioniert", so Tänak über die Zielsetzung zu Beginn der WRC-Saison 2022.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal: Bericht Neulinger

ORM3 & ART2-Sieg als Geburtstagsgeschenk

Marcel Neulinger machte sich mit dem dritten Saisonsieg im Folge (TEC7 ORM3 & ART2) bei der 48. Lavanttal Rallye selbst ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Mit Co-Pilot Jakob Ruhsam strich der Doppelstaatsmeister im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF in Kärnten abermals volle Punkte ein!

TEC7 ORM3, Lavanttal Rallye: Bericht

Marcel Neulinger erneut das Maß der Dinge

Mit Marcels älterem Bruder Nico (Rang drei) standen gleich zwei Neulingers am Siegerpodest in Wolfsberg. Lukas Dirnberger hält sich mit Rang zwei im Titelrennen.

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.

CZ, Rally Sumava Klatovy: Vorschau Wagner

Wagner in CZ: Angriff auf den Titel!

Simon Wagner und Hanna Ostlender greifen auch 2026 wieder in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft an – und das mit einem klaren Ziel: Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr soll nun der volle Angriff auf den Titel erfolgen.

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Rosenberger

Der "Technikteufel" war erneut aktiv

Nach den Troubles auf Mallorca war der „Technik-Teufel“ nun auch in Portugal aktiv - Der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif blieb schon nach SP1 stehen
- Rosenberger & Co Schwarz glänzten danach mit SP-Bestzeiten und Klassensieg